----29.04.2008 Doppelter Betrug mit Online-Welpenkauf
Folgende Email erhielten wir:
"Hallo liebe Bulldoggenfreunde,
ich möchte nur darauf saufmerksam machen, dass sich im Internet wieder einmal linke Verkäufer anbieten. Die Anzeige lautet dann: 2 englische Bulldogwelpen zu verschenken 1 Hündin 1 Rüde
Ich hatte schon davon gehört, dass das eine Falle ist. Der schweizer Tierschutzverband oder vrein hat wohl schon einen Aritikel darüber gebracht. Es kann sein, dass dies nicht nur mit Bulldog-Welpen gemacht wird sondern auch mit anderen reinrassigen Welpen. Tatsache ist, wenn man sich darauf meldet, kommt spätestens nach 1 Tag eine Mail zurück, die ich einfach an Euch weiterleite. Dort wird mir jedenfalls ein Welpe angeboten und ich brauche nur den Tansport von 250,-- € zu zahlen. Ich finde es eine große Schweinerei und würde mich freuen, wenn Ihr das auf Eurer Seite veröffentlichen würdet. Ich meine es ist schon traurig, wenn Leute nach billigen Welpen suchen aber hier wird man letzendlich gar ichts für sein Geld bekommen. Ich denke diesen Leuten muß das Handwerk gelegt werden. Leider habe ich im Moment keine Anzeige von denen gefunden, sonst hätte ich das auch der Polizei gemeldet. Ich werde es aber trotzdem probieren. Nur ich nehme an, das wird nichts bringen. Es ist glaube ich eine Telefonnr. aus Kamerun.
Übrigens Eure Seite finde ich gut und ich schaue immer wieder drauf um zu sehen, was es Neues gibt. Habe zwar keinen eigenen Bulli aber mein Sohn hatte einen. Ich besitze zur Zeit einen Irishen Wolfshund, einen dt. Schäferhund (aus der Blindenführhundschule leider zu krank). Meine Tochter hat einen Mops. Irgendwann kommt auch ein Bulli zu uns ins Haus.
H.R., Krefeld"
Vielen Dank für die Email! Etwas beruhigend ist, wer sich auf solche Art einen Welpen kaufen will, erhält so wenigstens seine "gerechte Strafe", eine Strafe ohne Leid der Hunde.
----17.04.2008 Angst beim Anblick eines Hundes kann für Haftung reichen
Laut einem Gerichtsurteil des Oberlandesgerichtes Brandenburg (Az 12 U 94/07) kann ein Hundehalter im Zweifelsfall auch für Schäden haftbar gemacht werden, die als Konsequenz auf das eigentliche Verhalten des Hundes folgen, obwohl sie nicht direkt durch das Tier verursacht wurden. Im zugrunde liegenden Fall hatte sich eine 78-jährige Radfahrerin offensichtlich derart durch einen bis auf drei Meter auf sie zulaufenden Hund erschreckt, dass sie beim Absteigen vom Fahrrad zu Sturz kam. Der Hund war allerdings zu diesem Zeitpunkt bereits von seinem Herrchen wieder abgerufen worden.
„Zwar erscheint diese Situation zum Teil als ungerecht, jedoch haben der Gesetzgeber und der Bundesgerichtshof dem Tierhalter diese weit reichende Haftung auferlegt, da Tiere in ihrem Verhalten unberechenbar sind und dadurch Leben, Gesundheit und Eigentum Dritter gefährdet sind. Glücklicherweise hat die Tierhalterhaftung jedoch auch Grenzen. Hat der Geschädigte den Vorfall selbst verschuldet oder hat er völlig ungewöhnlich auf das Verhalten des Tieres reagiert - erleidet beispielsweise ein Hundehalter einen Herzinfarkt aufgrund einer Rauferei seines Hundes mit einem anderen - so scheidet die Haftung des Tierhalters aus“, so Ann-Kathrin Fries, Rechtsanwältin für Tierrecht.
Quelle: Tasso Newsletter
----10.04.2008 Unseriöse Berichterstattung im Stern
Stern online
Im "Stern" online erschien heute unter der Robrik
"K(l)eine Monster" u.a. das Bild eines Bulldogs, speziell so aufgenommen, dass
sein Blick leicht irre und scharf wirkt.
Dazu dieser Text: "Die Frontpartie der Englischen Bulldogge wurde
zurückliegend gezüchtet, damit sich der Kampfhund in die Nase eines Stieres
verbeißen kann."
Hier ist klar eine Manipulation erkennbar, durch
die eine der liebenswürdigsten und freundlichsten Hunderassen überhaupt, nämlich
der Bulldog, als tendenziell "gefährliches Monster" vermittelt werden soll. Im
Zusammenhang mit den anderen Fotos der Reihe wird auch noch ein Empfinden
von häßlich und abartig erzeugt!
Wer solche bewußte Manipulation
veranstaltet, DEN möchte ich als "Monster" bezeichnen!
Am 2.4. wurde an der Tierärztlichen Hochschule Hannover ein genetischer Marker vorgestellt, mit dem bei Deutschen Schäferhunden die Veranlagung für Hüftgelenkdysplasie (HD) festgestellt werden kann. In der Presseerklärung hierzu heisst es:
"Der Hüftgelenkdysplasie ist bei Hunden die bedeutendste Erkrankung der Bewegungsorgane. Sie kommt bei allen Rassen vor, ist bei großen und schnell wachsenden Rassen aber meist stärker ausgeprägt. Die Erbkrankheit äußert sich in einer Fehlentwicklung des Hüftgelenks und führt bei den Patienten zu starken Schmerzen während der Bewegung....
Die molekulargenetische Aufklärung der Erkrankung dient zugleich als Modell um zu zeigen, wie es möglich ist, Krankheiten, die durch das Zusammenwirken vieler Gene und komplexer Stoffwechselvorgänge entstehen, mit molekulargenetischen Techniken zu bekämpfen. Durch die Anwendung des neuen Testverfahrens wird es möglich sein, selektiv zu züchten und so die vererbte Hüftgelenkdysplasie beim Hund zurückzudrängen. In der Fortsetzung wollen die Forscher neue Erkenntnisse über die Entstehung der Erkrankung gewinnen und so Ansätze für die Entwicklung neuer Therapieansätze und Vorsorgemaßnahmen erarbeiten....
Für weitere Informationen steht Ihnen gern zur Verfügung: Prof. Dr. Ottmar Distl Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung E-Mail:
"
----26.03.2008 Deutscher Heimtiermarkt 2007
Der Industrieverband Heimtierbedarf veröffentlichte jetzt die
Zahlen für den deutschen Heimtiermarkt 2007. Hier ein paar
Auszüge: Hundefuttermarkt bestätigt Vorjahresergebnis
Der
Markt für Hundefutter entwickelte sich in unterschiedliche
Richtungen: Während der Umsatz bei Snacks um 1,1 Prozent auf 285
Mio. Euro zunahm, ging der Umsatz bei Feuchtfutter um 0,4 Prozent auf
342 Mio. Euro und bei Trockenfutter um 0,4 Prozent auf 374 Mio. Euro
zurück. Insgesamt erzielte der Hundefuttermarkt einen Umsatz von
1.001 Mio. Euro und übertraf so das Vorjahresniveau um 0,1 Prozent.
Mehr Katzen und Kleintiere – Hundepopulation stabil
2007
hat die Anzahl der Katzen erneut zugenommen, um 1,3 Prozent auf nunmehr
7,9 Mio. Tiere. Die Hundepopulation blieb mit 5,3 Millionen Tieren
stabil.
----05.03.2008
Österreichischer Bulldog-Klub spricht sich für alltagstaugliche Bulldogs aus
Frau Sabina Raser, 1. Vorsitzende des Österreichischen Bulldog-Klub (ÖBUK), wies uns auf eine falsche Aussage in den News vom 09.01.2008, hier auf dieser Seite, hin.
Der ÖBUK hat sehr wohl aktiv an der Anhörung zu dem seit 01.01.2008 novellierten österreichischen Tierschutzgesetz teilgenommen und eine Stellungnahme abgegeben. Diese kann hier nachgelesen werden.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war uns dieser Sachverhalt nicht
bekannt. Wir freuen uns, ihn hiermit richtig stellen zu können.
Auch der Inhalt der Stellungnahme des ÖBUK findet unsere Zustimmung. Hier ein Auszug:
"Dem Österreichischen Bulldog Klub ist diese Problematik bezüglich der
"Qualzucht" sehr wohl bewusst und daher ist er auch schon seit Jahren
bestrebt, zum Erhalt dieser Rasse, durch Selektion der Zuchttiere, hin
zum beweglichen, langlebigen, alltagstauglichen und trotzdem typischen
Bulldog beizutragen. Trotz geringer Zuchtfrequenz und kleiner
Population an Zuchttieren, ist es uns gelungen weg vom schweren,
unbeweglichen Hund zu kommen- hin zu Hunden mit mehr Halslänge, mehr
Nasenlänge und längeren Laufknochen. Dafür nehmen unsere Züchter gerne
in Kauf, dass sie im Internationalem Ausstellungsgeschehen eher die
hinteren Ränge belegen, ..."
Wir wünschen dem ÖBUK, auf diesem Weg auch praktisch sehr erfolgreich zu sein, und werden ihn nach Kräften hierbei unterstützen!
Vielen Dank an Frau Raser für den freundlichen Hinweis.
Chris Jung
Webmaster bulldogge.de
--------------------------------- 27.02.2008 Los Angeles macht Sterilisation zur Pflicht
Ab sofort müssen in Los Angeles, Kalifornien, alle Hunde und Katzen mit 4 Monaten sterilisiert oder kastriert werden. Ausnahmen gelten lediglich für Tiere, die für Shows oder sportliche Wettbewerbe, als Blinden- oder Polizeihunde gebraucht werden und "natürlich" die von professionellen
Züchtern.
Die Verwaltung will so den Problem der streunenden Tiere Herr werden und in Zukunft das Euthanasieren der Tiere vermeiden.
--------------------------------- 16.02.2008
Vorsicht bei Reisen mit Bulldog in die Niederlande
Verschiedenen Berichten zufolge können auch Englische Bulldogs und ihre
Beistzer in den Niederlanden in arge Bedrängnis kommen. In ihrem
teilweise fundamentalistischen Hundehass erkennen Behördenvertreter selbst im
English Bulldog zuweilen einen Kampfhund. Diese dürfen in den Niederlanden unter
bestimmten Bedingungen, z.B. wenn man die Papiere des Hundes nicht zur Hand hat, von
der Straße weg beschlagnahmt und euthanasiert werden. In 2006 wurden so 514
Hunde beschlagnahmt, davon 461 getötet.
Es ist auffällig, dass gerade in Regionen, die als eher liberal gelten
und wo nicht selten ein "Schmusekurs" gegenüber Kriminellen praktiziert
wird, dass gerade dort und von solchen politischen Kräfte mit äußerster
Brutalität gegen das Mitgeschöpf Hund vorgegangen wird.
Aber kein Hund ist von Natur aus dem Menschen gegenüber aggressiv. Er
wird vom Menschen dazu gebracht. Leute, die Hunde aggressiv machen,
gehören bestraft, nicht die unschuldigen Opfer ihrer Taten!
(nach einem Bericht in unserer Mitgliederzeitschrift "English Bulldog Info", EBI)
--------------------------------- 08.02.2008 Warnung vor bestimmten Futtersorten
Immer wieder gibt es Anlass zur Warnung vor bestimmten Futtersorten für unsere Hunde. Unser Mitglied Klaus Steigler aus Alaska fand folgende Warnung vor giftiger Nahrung:
Diese Sorten sind in Deutschland zwar nicht weiter verbreitet; man sollte diese Marken, wenn dann angeboten, meiden.
--------------------------------- 27.01.2008
Unser
Willi
22.02.1997 - 27.01.2008
ist gegangen.
Er ist friedlich im Schlaf, wie immer in unseren Armen liegend, entschlafen. Sein altes Herz hörte einfach auf zu schlagen. Bis zuletzt hatten wir eine schöne gemeinsame Zeit. Wir sind sehr dankbar. Wir vermissen unseren "Jungen" sehr.
Der Verstand hat seinen Frieden gefunden. Der Schmerz findet keine Worte.
Yorkshire-Terrier darf in der Wohnung gehalten werden - auch ohne Zustimmung des Vermieters
Grund zur Freude für alle Hundeliebhaber, die sich einen Hund wünschen, aber vom Vermieter bisher die Erlaubnis dafür nicht bekommen haben. In Bezug auf das geltende Mietrecht wird ein Yorkshire-Terrier nicht als Hund behandelt, sondern wie ein Kleintier. Und Kleintiere dürfen auch ohne vorherige Zustimmung des Vermieters gehalten werden. Deshalb sei auch die Haltung dieser Rasse in der Wohnung immer erlaubt – ganz gleich, was im Mietvertrag steht, so der Deutsche Mieterbund. Grund dafür ist die Erfahrung, dass diese kleine Rasse die Nachbarn nicht belästigt. Zu diesem Schluss kommen jedenfalls die Landgerichte Kassel (Az.: 1 S 503/96) und Düsseldorf (Az.: 24 S 90/93) in ihren Urteilen. “Wichtig ist, dass sich die Ausnahme nur auf das Mietrecht bezieht.”, so Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. “Ein Recht auf Erlass der Hundesteuer lässt sich daraus nicht ableiten.”
aus: Tasso-Newsletter
--------------------------------- 19.01.2008 English Bulldog - in den USA beliebt wie seit 75 Jahren nicht mehr
"Bulldog back on top 10 dog list after 75 years"
Diese Meldung ist der renommierten Nachrichtenagentur Reuters immerhin ein Titel wert. Laut American Kennel Club gehört der Bulldog in den USA wieder zu den
10 beliebtesten Hunderassen. Eine Beliebtheit, wie sie zuletzt vor 75
Jahren festgestellt wurde.
George Clooney hat seit vielen Jahren Bulldogs
Interessanterweise behauptet sich der
Bulldog unter unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen. Doris
Ehrenstein, unser Gründungsmitglied aus Alaska, berichtet von ihren
beiden Bulldogs, die problemlos bei mehr als -20°C draussen
herumlaufen - auch wenn dann die Geschäfte etwas flotter erledigt
werden als sonst. Im warmen südlichen Los Angeles ist der Bulldog gar der
zweitbeliebteste Rassehund.
Hollywood-Stars wie Adam Sandler oder George Clooney bekennen sich öffentlich zum Bulldog.
--------------------------------- 09.01.2008 Umdenken in der Zucht notwendig
Seit Anfang 2008 ist das neue Tierschutzgesetz in Österreich gültig. Bulldogge.de berichtete bereits am 25.11.07.
Von den 11 vorher um eine Stellungnahme zum Entwurf gebetenen Hundezuchtverbänden antworteten leider nur ganze 2. Auch der österreichische Bullog-Zuchtverband (OBuK) sah sich nicht bemüßigt, der Bundesregierung zu antworten.
Gleichwohl ist hinter den Kulissen das Geschnattere der Züchter groß.
Verzicht auf eine offene Stellungnahme zum Thema Tierschutz, zugleich quasi hinter dem Rücken heftige Kritik am neuen Gesetz. Das läßt nichts Gutes ahnen.
Ein Streitpunkt zum Thema Qualzucht ist die Frage der Inzucht. Die moderne Genetik lehnt Inzucht und auch Engzucht als Qualzucht und Tierquälerei ab, da sie die Verbreitung von Erbkrankheiten in hohem Maße begünstigt und den Hunden Vitalität und Lebensfreude raubt.
Cornelia Savory-Deermann und Chris Jung sind der Frage nachgegangen:
06.01.2008 Genetik: Zusammenhang Kurzschnäuzigkeit und Verdauungsprobleme
In ihrem Blogbeitrag vom 6.1. berichtet Cornelia Savory-Deermann, "Unser Freund und Tierarzt Peter Söhl, der ja auch der Medizinische Beirat des VdFEB ist, gab mir neulich diese abgebildete Zeitschrift, da sich in dieser Ausgabe ausführlich mit den Problemen der Kurzköpfigkeit beschäftigt wird, .... " Bulldog-Blog
... ein wirklich interessanter Artikel. Es wird nachgewiesen, dass Kurzschnäuzigkeit nicht nur wie bekannt Atemprobleme hervorrufen kann, vielmehr auch Problem im oberen Verdauungstrakt. Der ganze Artikel kann im Blog nachgelesen werden.
Die Veterinäre empfehlen verschiedenen Therapien. An die Wurzel des Problems geht der Artikel allerdings nicht. Cornelias Blog geht da weiter; in den Beiträgen davor wird die Bedetung der Rassehundezucht für die Gesundheit eingegangen. Engzucht, Championzucht und andere fatale Fehler führen zu genetischer Verarmung unserer Hunde und zahlreichen Erbkrankheiten.
------------------------------------ 03.01.2008 Royal Canin Bulldog 24
Bulldog-Züchterin Birgit Braum schickte uns folgenden Hinweis:
"....daß das Royal Canin Bulldog 24
Futter eine Katastrophe ist ? Viele Bulldogs sind ja Schlinger, es wird nicht gekaut sondern wie ein
Staubsauger gesogen. Eine Hündin bei ihr ist fast an diesem Futter
erstickt, es hing im Hals fest und hatte alle "Wege" blockiert ! Diese
Art von Krokettenform ist für unsere Schlinger einfach nichts ! Royal
Canin hat das komplette Sortiment bei ihr sofort wieder abholen lassen
und sie gibt jetzt wieder die herkömmliche Form von Kroketten.
"
Unsere Mitglieder Fam. Miglioni mit Gloria können diese Erfahrungen nicht bestätigen. Gerade Bulldog 24 kommt bei Gloria problemlos an.
Wer hat noch Erfahrungen mit Bulldog 24?
---------------------------------------- 27.12.2007 Intelligenz-Spielzeug für Hunde
Viele Hunde leiden unter mangelnder Beschäftigung. Ihre Haltiung in einer Wohnung, in einem Reihenhäuschen mit 100qm Garten, die zahlreichen Gesetze und Verordnungen, die kaum einmal ein freies Laufen erlauben - all das belastet viel Hunde. Besonders Hüte-, Jagd-, Schutzhunde haben einen stark entwickelten Arbeitstrieb, der sehr hoche Ansprüche die Haltung stellt. Um den oft einhergehenden Frust zu mildern, bietet die Firma Dog-Intelligenz spezielles Spielzeug für Hunde an. Der English Bulldog ist glücklicherweise ein recht anspruchloser Hund was die Bedarf an Beschäftigung angeht. Er kann in der Regel auch gut ein paar Stunden zu Hause gelassen oder gar ins Büro mitgenommen werden. Bei den heutigen restrikutiven Rahmenbedingungen in Deutschland ist seine Haltung noch vergleichsweise problemlos möglich. Wichtig ist nur, dass er so geliebt wird, wie er ist - ein Bulldog.
http://dog-intelligenz.de/
----------------------------------------- 16.12.2007 Buchempfehlung: Der Verlust eines Hundes - und wie wir ihn überwinden
Jeder Hundefreund steht früher oder später vor der schweren
Stunde. Der Stunde des Abschieds. Leider hat es die Natur so gegeben,
dass Hunde eine nur kurze Lebenserwartung haben. Und die
Versäumnisse der Rassezucht haben dafür gesorgt, dass diese
eh zu kurze Zeit mit seinem Hundefreund allzu oft auch noch kürzer
wird. Trotzdem ist der Tod des Hundes und der Umgang hiermit für Frauchen und Herrchen ein selten, zu selten behandeltes Thema.
Elli
H. Radinger, bekannt durch ihre Wolfsbeobachtungen, hat sich an dieses
Thema herangewagt. Und, um es gleich zu sagen, es ist ihr hervorragend
gelungen. Eindringlich beschreibt sie die eigenen Erfahrungen mit ihrer
geliebten Golden Retriever Hündin Lady. Als erfahrende
Hundehalterin war ihr eh klar, dass bei Lady die Stunde des Abschieds
kommen musste. Sie beschreibt eindrucksvoll den inneren Kampf zwischen
Bangen und Hoffen, Vernunft und Gefühlen. Man erlebt die
aufkeimende Hoffnung, nach ein paar Tagen Auflebens der alten
Hündin, man fühlt den verzweifelten Schmerz angesichts der
Stunden des Leids von Lady. Die Frage des Zeitpunkts der Euthanasie,
das hin- und hergerissen sein, man erlebt es mit, man fühlt es mit.
Radinger
nimmt den Leser aber auch an die Hand und hilft ihm, diese bewegenden
Stunden zu verarbeiten. Sie gibt Hoffung für das Leben danach und
die Freude eines Lebens mit Hund.....
Abends am 8.12.07:
In dieser Woche erschien in der Internetseite des "Hamburger Abendblattes"
eine Anzeige, in der unter dem Namen von Rafaela Schudas hervorragender Familienzucht
Englischer Bulldogs - vom Georgshof -
versucht wird, an Geld zu kommen. Sogar
der genaue Text wurde von ihrer Web-Seite übernommen. Diese Anzeige kommt mit höchster
Wahrscheinlichkeit von betrügerischen Trittbrettfahrern (oder Neidern?)
der guten züchterischen Leistungen von Rafaela.
In Anbetracht des Preises von 300 Euro pro Welpe gehe ich davon aus,
dass es sich hier um Händlerhunde aus Polen oder Rußland handelt. Also nicht darauf
hereinfallen! Auch in der Hundehändler-Szene gilt, was Elsa oben sagt:
"Man muß auf alles gefaßt sein!"
Morgens am 9.12.07
Eine Freundin von Rafaela antwortete auf diese Anzeige im "Abendblatt" und erhielt
die Antwort, die Bulldogs kämen aus Kamerun ....
Diese 'Tierfreund-Antwort' ist einfach ekelhaft
verlogen, wenn man weiß (siehe unten), dass es schlichte Bauernfängerei ist!
Stu googelte die Absenderadresse dieser Antwort und wurde fündig!
Die englische Seite
fraudwatchers (Betrugs-Wächter) nennt u.A. diese email-Adresse als Betrügern zugehörig,
die weltweit Hunde aller Rassen aus Kamerun anbieten. Dort ist (danke!) auch eine Liste
weiterer Betrüger-Emailadressen und Webseiten aufgeführt! Wenn die Leute gezahlt haben, gibt es keinen Hund und auch sonst nichts mehr davon
zu hören. Hätte man seine Kreditkarten-Nummer angegeben, kann man sich vorstellen, was dann
geschehen wäre...
Betrugsopfer und auch ein Bulldog-Züchter, von dessen Webseite Welpenfotos gestohlen
wurden, beschreiben auf dieser Seite ihren Ärger mit diesen Betrügern!
Ein Tipp für Welpensucher : Speichern Sie sich diese "Fraudwatchers"-Webadresse!
Am 23.11.2007 beschloss der Gesundheitsausschuss des österreichischen Nationalrates eine Verschärfung des Tierschutzgesetzes. Zwei Änderungen sind für Hundehalter besonders interessant.
Verbot des Handels mit Hunden "im öffentlichen Raum". Der Handel mit Hunden im Internet oder öffentlichen Raum wird verboten und ist nur noch Zoo-Fachgeschäften erlaubt. Diese müssen sich wie auch die Züchter zuvor behördlich registrieren lassen. Damit wird die tierquälerischen Praxis von Hundefabrikation und -Handel vernehmlich aus Osteuropa verboten. Ein sehr begrüßenswerter Schritt, der auch in Deutschland sehr sinnvoll wäre.
Ferner wurde das Verbot der Qualzucht verschärft. Es soll bestraft werden, wer "Züchtungen vornimmt, die für das Tier oder dessen Nachkommen mit starken Schmerzen, Leiden, Schäden oder mit schwerer Angst verbunden sind (Qualzüchtungen), sowie dabei insbesonders vorsätzlich Züchtungen vornimmt, in deren Folge im Zusammenhang mit genetischen Anomalien bei den Nachkommen nicht nur vorübergehend eines oder mehrere der folgenden klinischen Symptome mit gesundheitlichen Auswirkungen auftreten: a) Atemnot... k) Fehlbildungen des Gebisses... m) Körperformen bei denen mit großer Wahrscheinlichkeit angenommen werden muss, dass natürliche Geburten nicht möglich sind, oder Tiere mit Qualzuchtmerkmalen importiert, erwirbt, weitergibt oder ausstellt."
Zuchtverbänden, die ein Programm zur Gesundung der von Ihnen betreuten Rasse in o.g. Sinn durchführen, wird eine Frist zur Realisierung bis 2018 gesetzt.
Auch hier wird eine langjährige Forderung des VdFEB aufgegriffen. Es ist sehr bedauerlich, dass die Zuchtverbände erst durch den Gesetzgeber zu solch einer eigentlich selbstverständlichen Maßnahme gezwungen werden müssen. In Deutschland ist bis dato noch von keinem einzigen Zuchtverband ein Programm zur Gesundung des English Bulldogs vorgelegt worden! Weiterhin werden auf den Ausstellungen bevorzugt übertypisierte Bulldogs mit Preisen belohnt. Offenbar braucht auch in Deutschland die Zucht erst die Zurechtweisung durch den Staat, um seine tierfeindlichen Praktiken zu korrigieren.
-------------------------------- 14.11.2007 Ein Warung aus den USA: Trauben und Rosinen gefährlich für Hunde
von Laurinda Morris, DVMDanville Veterinary Clinic Danville , Ohio
This week I had the first case in history of raisin toxicity ever seen at MedVet. My patient was a 56-pound, 5 yr old male neutered lab mix that ate half a canister of raisins sometime between 7:30 AM and 4:30 PM on Tuesday. He started with vomiting, diarrhea and shaking about 1AM on Wednesday but the owner didn't call my emergency service until 7AM. I had heard somewhere about raisins AND grapes causing acute Renal failure but hadn't seen any formal paper on the subject.
We had her bring the dog in immediately. In the meantime, I called the ER service at MedVet, and the doctor there was like me - had heard something about it, but.... Anyway, we contacted the ASPCA National Animal Poison Control Center and they said to give I V fluids at 1 1/2 times maintenance and watch the kidney values for the next 48-72 hours.
The dog's BUN (blood urea nitrogen level) was already at 32 (normal less than 27) and creatinine over 5 ( 1.9 is the high end of normal). Both are monitors of kidney function in the bloodstream. We placed an IV catheter and started the fluids. Rechecked the renal values at 5 PM and the BUN was over 40 and creatinine over 7 with no urine production after a liter of fluids.
At th e point I felt the dog was in acute renal failure and sent him on to MedVet for a urinary catheter to monitor urine output overnight as well as overnight care. He started vomiting again overnight at MedVet and his renal values have continued to increase daily.
He produced urine when given lasix as a diuretic. He was on 3 different anti-vomiting medications and they still couldn't control his vomiting.. Today his urine output decreased again, his BUN was over 120, his creatinine was at 10, his phosphorus was very elevated and his blood pressure, which had been staying around 150, skyrocketed to 220.. He continued to vomit and the owners elected to euthanize.
This is a very sad case - great dog, great owners who had no idea raisins could be a toxin.
Please alert everyone you know who has a dog of this very serious risk. Poison control said as few as 7 raisins or grapes could be toxic. Many people I know give their dogs grapes or raisins as treats including our ex-handler's. Any exposure should give rise to immediate concern.
Danke für den Link an Stu! --------------------------------------- 04.09.2007 Unstandesgemäße Hochzeiten
waren früher nicht selten ein Kriegsgrund. Und in manchen Kulturen wird auch heute noch nach dem Willen der Eltern geehelicht. Da darf der Rassehund nicht nachstehen. Und wenns dann doch mal schief geht, gehts nicht mehr in den Kireg, aber vor Gericht.
Mehr dazu fand Stu (danke für den Tip) im "Focus".
Es sollte einmal mehr Zuchtverbänden und Züchtern zu denken geben, doch bitte das Thema Gesundheit ernst zu nehmen.
----------------------------------------- 29.06.2007 Fall geklärt ?
Die ALPA teilt uns mit: "Der Besitzer des Hundes ist ermittelt worden! Ein Mann erkannte den Hund und den Bezug auf den Fotos unserer Webseite. Der Besitzer behauptet, der Hund sei eines natürlichen Todes gestorben und - aus uns bislang unerfindlichen Gründen - daraufhin in die Mosel geworfen worden. Für die ALPA bleibt zu klären, wieso dieser Besitzer mit den sterblichen Überresten seines Hundes nicht würdevoller umgehen konnte oder wollte."
Medlung vom 26.06.2007 Achtung "Bulldog-Mörder" gesucht! Bulldog wurde in der Mosel eretränkt.
Am 21. Juni 2007 gegen 10 Uhr morgens bemerkten ein Angler und seine Frau in
Bech-Kleinmacher (Luxemburg) ein im Wasser treibendes weisses Paket. Da sie in der Nähe
eines Abfallbehälters viele verstreute Schwanenfedern vorgefunden hatten,
dachten sie zunächst an einen toten Schwan.
Sie verständigten die Gemeinde und die Polizei, welche sich zum Fundort begaben.
Anschliessend wurde das Paket mit einem Rechen herausgefischt. Es handelte sich
um einen kopfkissenähnlichen Bezug mit den
brodierten Initialen „M“ und „L“ oder „S“ , in welchem sich ein lebloser kleiner
Hundekörper befand:
Peter Koch-Weißgerber und Delius (rechts die Beiden)
Das arme Tier wurde offensichtlich von seinem herzlosen Besitzer ertränkt.
Es handelt sich um eine englische Bulldogge, Rüde, geschätzte 2 Jahre alt.
Der Fischer betonte, am Tag vorher am gleichen Ort gewesen zu sein, wobei er
noch kein Paket entdecken konnte, ausserdem seien an dieser Stelle die Schleusen
geschlossen und es herrsche hier nur sehr geringer Schiffsverkehr, so dass man
die Tatzeit ziemlich genau einschätzen kann
Die
ALPA (Association Luxembourgeoise pour la Protection des Animaux)
setzt eine Belohnung von 1000 € für Hinweise aus,
die zur Aufklärung dieser grausamen Tat führen können.
Wir wollen uns hier einen Kommentar zu diesem Vertreter der menschlichen
Spezies verkneifen. Er wäre möglicherweise strafrechtlich relevant.
Wir freuen uns aber, dass die Luxemburger das Thema so ernst nehmen und rufen
alle zur Unterstützung zur Ergreifung des Täters auf.
Unser Mitgefühl gilt dem armen
Bulldog-Jungen!
-----------------------------------------
05.06.2007 Bellverbot für Hunde
In dem Saalkreis-Dorf Zappendorf nahe Halle (Saale) hat die Verwaltung ein Bellverbot für Hunde erlassen. Bellen ist am Sonntag komplett verboten, in der Woche mittags und nachts. Die Zeiten sind genau festgelegt.
Nein, es ist nicht Schilda, es ist mitten in Deutschland im Jahr 2007 und zwar in einem Dorf in ländlicher Idylle. Sicher, eine Dauerkläfferei wäre nicht akzeptabel und kann eh schon als Lärmbelästigung geahndet werden. Aber das Bellen zumal auf dem Land so zu reglementieren ist harter Bürokratentobak. So versichert auch Zappendorferin Helgard Walther, Frauchen der 9-jährigen Schäferhündin, dass Rosa nur ab und zu bellt, freilich auch nachts, um ihren Wachaufgaben nachzukommen.
Hundehasser und Einbrecher werden sich freuen. Bleibt nur noch, den Hunden die exakten Zeitvorgaben der Zappendorfer Gemeindeverwaltung darzulegen.
--------------------------------------- 31.05.2007 Von Heidelbeeren, Bärlauch, Fuchsbandwurm und Hund
Bandwurmforscher geben Entwarnung: "Dass man sich von Beeren den Fuchsbandwurm holen kann, gehört ins Reich der Legenden. Es ist für keinen einzigen Patienten erwiesen, dass er sich so angesteckt hat", sagt Molekularbiologe Klaus Brehm von der Universität Würzburg. Von Heidelbeeren oder Bärlauch könne man vermutlich keinen Fuchsbandwurm bekommen.
Der gefährliche, oft sogar tödliche, Bandwurm kann aber über Tiere in den Menschen gelangen!
Auch Hunde können den Parasiten übertragen. Die Eier haften im Fell der Vierbeiner und heften sich beim Streicheln an die Hände. Von dort ist der Weg in den Magen nicht mehr weit. Nur wenn die Eier über den Mund aufgenommen werden, kann der Wurm sich ausbreiten. "Vorsichtshalber sollte man den Vierbeiner in den betroffenen Gebieten alle sechs Wochen entwurmen. Vor allem dann, wenn der Hund Mäuse frisst", rät Brehm.
Wir erhielten folgende Mail aus Luxemburg, die wir gerne veröffentlichen:
"Hallo lieber Hundefreund,
Wir möchten uns kurz vorstellen: wir sind die Familie Kirps-Reuter aus Luxemburg und stolze Besitzer zweier wundervollen Englischen Bulldoggen (Rüde und Hündin). Wir betreiben einen kleinen Online-Shop mit Kleidern für Bulldog-Fans (hauptsächlich Englische Bulldogge, aber auch Französische) und würden uns riesig freuen, wenn Sie auf Ihrer Webseite Platz für einen Hinweis bzw. Link finden könnten. Unsere Webseite finden Sie hier: http://www.bullyfashion.com ...
Vielen Dank im Voraus und viele Grüsse aus Luxemburg Chantal Reuter und Jos Kirps"
Der 9-jährige Jack Russel Terrier George hat posthum in Wellington (Neuseeland) eine Auszeichnung für die Rettung von Kindern erhalten. Er gab sein Leben zur Verteidigung von 5 Kindern vor den Angriffen zweier Pitbulls.
------------------------------------------------- 06.05.2007 Mitgliederversammlung 2007 des VdFEB
Am 05.05. fand die MV 2007 des VdFEB in Braunlage (Harz) statt.
19 Mitglieder und 13 Bulldogs sowie einige Gäste beteiligten sich an der diesjährigen MV. Karin Wettstein wurde einstimmig zur neuen Schatzmeisterin gewählt. Auch kritische Themen, wie der Hundehandel vornehmlich aus Osteuropa und deren Komplizenschaft mit manchen Züchtern in Deutschland wurden behandelt. Die MV war von einer konstruktiven und freundschaftlichen Atmosphäre geprägt.
Heidi mit Max
Besonders erfreulich auch, dass es eine ganze Reihe junge neue Mitglieder gibt, die sich auch engagiert am Vereinsleben beteiligen. So wurden auch das Engagement von Jan Peters und Sue Klette in Berlin und München besonders begrüßt.
Wie immer standen unsere Bulldogs im Mittelpunkt und auch das gesellige Beisammensein kam nicht zu kurz. Die wunderbare Harz-Landschaft und das herrliche Wetter taten ihr übriges für ein rundherum gelungenes Treffen.
Ein empfehlenswertes Buch zum Thema Tierfutter ist erschienen.
Der Autor Hans-Ulrich Grimm führt aus, dass Fertigfutter nicht ungedingt gut für
die Gesundheit unserer Hunde oder Katzen sein muß.
Er gibt interessante Einblicke in die Herstellung von Fertigfutter.
Die Lösung liegt für das „Schwarzbuch Tierfutter“ in Tierfreunden, die für ihre
Hunde und Katzen gesunde Mahlzeiten aus frischen Zutaten kochen. Aber der
Hundebesitzer greift ja nicht nur zur Dose, weil er wähnt, seinem Tier damit
etwas Gutes zu tun. Die Verwendung von Fertigfutter bedeutet schlicht eine
notwendige Zeitersparnis für den berufstätigen Tierhalter.
mehr
im Artikel in FAZ-Online
oder bei
Hans-Ulrich Grimm: "Katzen würden Mäuse kaufen". Schwarzbuch Tierfutter.
Deuticke im Paul Zsolnay Verlag, Wien 2007. 208 S., br., 17,90 Euro.
Hunde können ihre Emotionen offenbar auf sehr subtile Art ausdrücken. Die
Richtung, in der sie mit dem Schwanz wedeln, entscheidet, wie sie sich fühlen,
haben italienische Forscher jetzt herausgefunden.
Bewegt der Hund seine Rute etwas mehr nach links, würde er am liebsten einfach
weglaufen. Umgekehrt signalisiert Wedeln weiter rechts, dass das Tier sich gerne
nähern möchte. Zu dieser erstaunlichen Erkenntnis gelangten Forscher der
Universität Triest. Nach ihrer Ansicht ist die jeweilige Tendenz darauf
zurückzuführen, dass einmal die linke und einmal die rechte Gehirnhälfte das
Verhalten der Tiere dominiert - je nachdem, welche Gefühle gerade verarbeitet
werden.
30 Hunde unterschiedlicher Rassen nahmen dafür an einer Studie teil. Den Tieren
wurde jeweils eine Minute lang sein Besitzer, ein fremder Mensch, eine Katze
oder ein bedrohlich wirkender Belgischer Schäferhund gezeigt. Währenddessen
zeichneten die Forscher per Video die Schwanzbewegungen auf.
Beim Anblick von Menschen und der Katze - für einen Hund spannende Objekte -
bewegte sich der Schwanz beim Wedeln weiter nach rechts, berichten Giorgio
Vallortigara und seine Kollegen im Fachblatt "Current Biology". Die heftigsten
Wedelbewegungen habe dabei der Besitzer provoziert. Ein fremder Mensch
verursachte eine mittlere Reaktion - und bei der Katze vergaßen die Hunde das
Wedeln beinahe.
Anders sah es aus, wenn die Hunde mit dem einschüchternden Schäferhund
konfrontiert wurden. In diesen Fällen tendierte die Wedelbewegung eher nach
links. Dieses unbewusste Verhalten würde die Zweiteilung des Gehirns
widerspiegeln, glauben die Forscher. Die Bevorzugung einer Körperhälfte hatten
Wissenschaftler auch schon bei Fischen, Reptilien, Vögeln und anderen
Säugetieren beobachtet.
"Nach dieser Entdeckung beobachte ich jeden Hund ganz genau, den ich treffe",
sagte Vallortigara dem Online-Nachrichtendienst "Nature News". Aber bei
Spaziergängen lasse sich die Erkenntnis trotzdem kaum nutzen. Hunde seien
ständig in Bewegung, und das mache es dem menschlichen Auge nahezu unmöglich,
eine Wedel-Tendenz zu erkennen. Damit ist dann auch die momentane Gefühlslage
der Vierbeiner nur schwer zu erraten. Möglicherweise lasse sich die Erkenntnis
aber in Tierheimen nutzen, so Vallortigara, um fremde Tiere besser einschätzen
zu können.
Kriminelle haben eine neue "Marktlücke" erkannt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Fälle der Lösegelderpressung mit Hunden um 74% auf 471 gestiegen. Betroffene Hundehalter beklagen sich indes über mangelnde Unterstützung durch die Polizei. Die Verbrecher haben erkannt, dass der Hund heute eben mehr ist als nur eine Sache. Die Justiz wird dieser Entwicklung offenbar nicht gerecht. In der Zwischenzeit läuft das Geschäft mit Entfürhung und Erpressung von Lösegledern.
Foodwatch deckt auf, dass mit Tiermehl z.B. Hühner und Gernelen für den menschlichen Verzehr gemästet werden. (http://foodwatch.de/kampagnen__themen/fleisch/tiermehl_schmuggel/index_ger.html)
Tiermehl in Hundefutter
Foodwatch weist aber auch darauf hin, dass Tiermehl ganz legal Bestandteil von Hundefutter sein kann. Kategorie 3-Abfälle sind beispielsweise Federn, Häute und Hörner sowie Knochen, Fette, Blut und Gammelfleisch. Diese Abfälle und das daraus hergestellte Tiermehl dürfen ausschließlich an Heim-, Pelz- oder Zootiere verfüttert oder als Düngemittel verwendet werden.
Darüber hinaus sind in Hundefutter ganz legal Stoffe verarbeitet, die serh kritisch zu beurteilen sind. Professor Winfried Drochner, Institut für Tierernährung der Uni Stuttgart-Hohenheim, kritisiert auch die zahlreichen Zusatzstoffe in Futtermitteln. So werde etwa der Geschmacksverstärker Glutamat gezielt eingesetzt, um die Akzeptanz der Hunde zu erhöhen, so Drochner. Damit legen Hunde ganz im Sinne des Herstellers Präferenzen an.Dabei gilt Glutamat im Hundefutter als noch relativ unbedenklich. Der Geschmacksverstärker wird auch in vielen Nahrungsmitteln für den Menschen, wie Kartoffelchips, verwendet.
Dies wirft auch ein Licht auf die Qualität von Fertigfutter. Zwar weisen einige Hersteller darauf hin, dass ihre Produkte kein Tiermehl oder Glutamat verwenden, aber eben nur einige.
Der Kauf eines Bulldog-Welpen ist ein besonderer Einschnitt in das Leben einer Familie. Meist hat man sich monatelang vorbereitet, Kinder freuen sich auf ihren Spielgefährten, ein neuer Freund für die nächsten 10 Jahre kommt ins Haus.
Der Kauf eines Welpen ist zugleich ein Geschäft bei dem leicht 1000 bis 2000 Euro den Besitzer wechseln. Es ist also auch wichtig, dass es eine seriöse Vertragsgestaltung gibt. Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) stellt sich selbst als "die führende Interessenvertretung aller Hundehalter in Deutschland" dar. Da möchte man eigentlich erwarten, dass ein solcher Verband Musterverträge für den Kauf eines Welpen bereitstellen sollte. Immerhin werden im VDH pro Jahr knapp 350.000 Welpen verkauft.
VDH verweigert Musterverträge
Der VDH aber verweigert die Bereitstellung solcher Musterverträge, da nur mit Hilfe von Individualverträgen die Verbaucherrechte ausgehelbelt werden können. Bei Individualverträgen können alle Verbraucherrechte ausgeschlossen werden, Musterverträge sind aber immer an gewissen Standards gebunden.
Der VDH zeigt damit, dass er keineswegs die Interssenvertretung der Hundehalter ist. Der VDH ist eine Interessenvertretung der Züchter, der Anbieter und gesteht den Interessen der Kunde, der Hundehalter also, noch nicht einmal die einfachsten Standards des Verbraucherschutzes zu.
Dringend: Welpenkauf nur mit Mustervertrag
Wir empfehlen dringend, einen Welpen nur anhand eines Mustervertrags zu kaufen. Kein seriöser Züchter wird sich gegen die Verwendung eines seriösen Mustervertrags sträuben. Da der VDH solche aus beschriebenen Gründen nicht bereitstellt, verweisen wir auf das Angebot von Henning Wüst, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, und vor allem: Tierfreund und Tierschützer.
Eine Studie der Universität Göttingen belegt es: ca. 100.000 Arbeitsplätze sind in Deutschland mit der Hundehaltung verbunden. Und dabei belegt Deutschland längst keinen Spitzenplatz in der Hundehaltung, Frankreich oder die USA halten bezogen auf die Bevölkerung mehr als doppelt soviele Hunde wie die Deutschen. Aber immerhin jeder 6. Deutsche lebt mit einem Hund zusammen.
Ein paar Zahlen:
Umsatz/Ausgaben
in Mio. EUR pro Jahr
Züchter
360 - 390
Futter (Fertigfutter und selbst erstellt)
1.800
Tierärzte
700
Medikamente
150
Hundesteuer
220
Die Studie zeigt die Bedeutung von grundlegenden Reformen im Hundewesen. Zum anderen darf es nicht sein, dass die Zucht von Hunden, wo ca. 400 Mio Euro pro Jahr (Züchter und Zuchtverbände) umgesetzt werden, ein Raum ist, wo wesentliche Rechte des Verbrauchers ausgesetzt werden. Da sich praktisch alle Züchter als Hobbyzüchter bezeichnen, oft schon per Definition des Zuchtverbandes, sind wesentliche Verbraucherrechte ausgehebelt. Auch der Fiskus schaut zudem quasi ind die Röhre, wenn z.B. hobby-mäßig wertvolle Tiere für zig-tausende Euros international gehandelt werden; aber das soll sein Problem sein.
Mehr Infos unter http://www.petwatch.de ----------------------------------------------- 29.01.2007
Auch mal was Gutes aus Brüssel:
EU-Agrarrat will Handelsverbot von Haustierfellen
Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hat als Ratspräsident das Treffen der EU-Agrarminister in Brüssel eröffnet. Die Minister der 27 EU-Staaten beraten unter anderem über ein Handelsverbot von Katzen- und Hundefellen. Diese sind in Kinderspielzeug und Kuscheltieren sowie in Kleidung z.B. als Fellbesatz von Jacken und Mänteln enthalten. In Ländern, wie China, Thailand, Korea und den Philippinen, werden nach Schätzungen ca. 2 Millionen Hunde und Katzen jährlich unter unvorstellbar grausamen Bedingungen für die Fellgewinnung gehalten und getötet. Oft werden die Tiere bei lebendigem Leib kopfüber aufgehängt und gehäutet.
Für diese Felle besteht keine Kennzeichnungspflicht. Entsprechend werden die Hunde- und Katzenfelle in der Weiterverarbeitung verändert und mit Fantasienamen wie z.B. Gae-Wolf (Hund) oder Maopi (Katze) versehen, die den Verbraucher über die Herkunft täuschen sollen. Einige der großen Textil-Ketten weigerten sich bisher, freiwillig auf den Verkauf solcher Produkte zu verzichten; im Gegenteilk wurde der Kunden noch über die Verwendung gezielt getäuscht.
Zahlreiche Bürgerinitiativen hatten sich hingegen für ein Handelsverbot von Haustierfellen stark gemacht.
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Bulldog als Artikel bei Ebay
19.01.2007
Bulldogge Elvis vom Popsängerin Pink ist tot,
ertrunken im Schwimmbad (obwohl er gut schwimmen könnte). Elvis war ein Geschenk an Pink von Lisa Marie Presley, daher der Name.
Dank an Stu für die Info ------------------------------------------------
13.01.2007
Ein dickes Ding
wie der Focus Online berichtet sind zwei englische Hundebesitzer zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil ihr schwarzer Labrador fast so fett wie ein Walross war (über den Prozess hatte bulldogge.de schon früher berichtet).
"Wegen „der Verursachung unnötiger Leiden“ müssen die 52 und 63 Jahre alten Brüder aus der Kleinstadt Ely in der ostenglischen Grafschaft Cambridgeshire jeweils 250 Pfund (rund 470 Euro) Strafe zahlen, berichtete die „Times“ am Samstag. Zudem verhängte das Gericht eine Bewährungsfrist von drei Jahren.
Der zehn Jahre alte Labrador namens Rusty hatte fast 75 Kilogramm gewogen – etwa das Doppelte des Normalgewichts. Nach dem am Freitag verkündeten Urteil erklärte die Vereinigung britischer Veterinäre, etwa 30 bis 40 Prozent aller Hunde im Königreich seien übergewichtig. Ihre Besitzer müssten aber nur dann eine Bestrafung fürchten, wenn sie nicht den Abspeckempfehlungen der Tierärzte folgen würden.
Die verurteilten Brüder warfen die Frage auf, ob nun auch Eltern vor Gericht kommen, deren Kinder übergewichtig sind. Schon vor dem Prozess war für den fetten Rusty eine Diätkur angeordnet worden. Zudem bekam er Medikamente gegen seine Arthritis, um ihn beweglicher zu machen. Er nahm 22 Kilogramm ab. Die Behandlung kostete umgerechnet rund 4500 Euro."
Uns erreichte folgende Mail von Stefan Pulvermüller, Herrchen von Helga aus SAT1
sehr geehrte damen und herren,
meine fast 12 jährige bulldog hündin helga ist seit 2 jahren in rente. dennoch gibt es morgen ein wiedersehen im sat1 frühstücksfernsehen. termin 12.01.2007 von 5:30 bis 10uhr auf sat1. vielleicht schalten sie ein? viel spaß.
stefan pulvermüller
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07.01.2007
Englische Bulldogge als Artikel bei Ebay
Unsere Schriftführerin Gabi Mill-Rogel staunte nicht schlecht als sie am 06.01. auf folgendes Angebot bei Ebay aus Gladbeck stieß:
"Verkaufe 10 monate alte englische bulldogge,der hund ist komplett geimpft gechipt und entwurmt.Er hört auf den namen tyson ist stubenrein und sehr kinderlieb! Er kann allein bleiben über mehrere stunden,leider sind wir beide berufstätig und haben keine zeit um uns um den hund zu kümmern,..."
Auf das moralische Niveau dieser Bulldog-Halter (bzw. Hundehändler?) muss man nicht eingehen. Wohl aber unternahm der VdFEB umgehend alles, um dieses unsägliche Ebay-Angebot vom Netz zu nehmen, was auch innerhalb weniger Stunden gelang. Dem armen Tyson kann man nur wünschen, dass er in bessere Hände kommt.
Jan Demeyere hatte sich und seiner Tochter einen langjährigen Wunsch erfüllt. Sehr sorgfältig und engagiert suchte er nach einem Züchter eines Deutschen Schäferhundes. Er wurde in Bayern fündig bei einem Züchter des DSH/VDH, angeblich der "erfolgreichsten Zuchtstätte der Welt". Nur 3 Jahre später musste "Indiana vom Wildsteiger Land", so hieß der Welpe, eingeschläfert werden. Indiana hatte schwere HD; Jan wollte, musste ihm einen weiteren Leidensweg ersparen. Jeder Hundefan kann nachfühlen, welch schwere Zeit dies für alle Beteiligten bedeutet.
Jan will die Geschichte aber nicht auf sich beruhen lassen. Er will auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Aber trifft auf eine Wand von Ignoranz bei Züchter und Zuchtverband. Leider können wir diese Erfahrungen mit dem DSH/VDH sehr gut nachvollziehen.