Der Bulldog (auch Englische Bulldogge, Englischer Bulldog, English Bulldog, Britisch Bulldog) ist eine britische Hunderasse von aussergewöhnlichen Aussehen, Charakter und Charme. (s. Standard)
Der Bulldog wurde Symbol einer ganzen Nation.
Keine andere Hunderasse wird weltweit so häufig als Logo, Symbol, Name oder Comicfigur verwendet. (s. Bulldog in der Kultur)
Aber wie bei so manch anderer Rasse auch, haben Bulldogs gesundheitlich unter übertriebenen Ambitionen und mangelnder gesundheitlicher Fürsorge mancher Züchter und Zuchtverbände zu leiden.
Dabei hat er sich bis heute einen einzigartigen liebenswerten Charme und bewundernswerten Charakter erhalten.
 Der Bulldog ist ein ruhiger, zurückhaltender, aber durchaus (breiten ;-) -sportlicher und spielerischer Hund, der an der Leine zieht wie eine Dampfmaschine. Er besticht durch seinen unkomplizierten, freundlichen ( meist :-) und festen Charakter. Der Bulldog ist sehr intelligent, lernwillig und traut sich (fast) alles zu. (s. Wesen des Bulldogs)
Die Geschichte des Bulldogs war sehr wechselhaft.
Wahrscheinlich stammt er von Molossern ähnlich den heutigen Mastiffs ab. Er wurde schon im Mittelalter auf den Britischen Inseln zum Hüten von Rinderherden eingesetzt (daher der Name). Später wurde er auch beim Bull-Baiting, den berüchtigten Stierkämpfen eingesetzt. Hier zeichnete er sich durch besondere Unerschrockenheit aus, die aber zugleich einen starken Willen und ebenso starke Kontrollierbarkeit durch den Halter bedingte. Der damalige Bulldog war aber mit dem heutigen nur begrenzt vergleichbar. Erst nach dem Verbot der Hundekämpfe 1835 wurde der Bulldog zum heutigen Begleithund entwickelt.
Zunächst sah es allerdings keineswegs nach einer Karriere zum britischem Nationalhund und zur weltweit geschätzten Rasse aus. Der Bulldog war vor 200 Jahren als Hund der "Halbwelt" ebenso verschrien wie wohl heute der Pitbull.
Doch bereits 1862 wurde von Rechtsanwalt Mr. Wickens und dem Direktor der Bank of England Mr. Brent der Bulldog-Club gegründet. Es war der erste Hundeclub weltweit. Etwa seit dieser Zeit wurde er mit dem heutigen Bulldog vergleichbar. 1875 wurde zum ersten Mal "The Standard of the Bulldog" verbindlich festgelegt. Er entspricht bereits im wesentlichen dem heute noch gültigen. In der 2. Hälfte des letzten Jahrhundert entwickelte sich schließlich das Problem der Übertypisierung, der Extremzuchten und damit verbundenen gesundheitlichen Probleme beim Bulldog.
Der Englische Bulldog ist ein Hund für seine Fans.
Frauchen und Herrchen müssen zum Bulldog passen - nicht umgekehrt. Wer einen Hund für Agility-Parcours oder täglich mehrstündige Sporteinheiten sucht, passt nicht zu ihm. Der Bulldog kann zwar problemlos auch im Hotel für ein paar Stunden allein gelassen werden, verlangt aber insgesamt doch viel Aufmerksamkeit. Er will eine enge emotionale Bindung zu seiner Familie und braucht in aller Regel auch viel Pflege und Fürsorglichkeit. Er bringt in diese enge Beziehung aber auch sehr viel ein. Er versteht sich blind mit Herrchen und Frauchen und hat dabei trotzdem seinen eigenen Willen. Man muss seinen Bulldog als Freund betrachten; er ist kein Zirkushund, der gerne auf Kommado horcht. Dafür darf man oft schmunzeln und lachen und sich über seine hohe Intelligenz wundern. Im Allgemeinen strahlt der Bulldog souveräne Gelassenheit aus - doch, er kann auch explosionsartig wie ein Geschoss losgehen, etwa dann, wenn es darum geht seine Familie zu verteidigen.
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Letztes Update ( Sonntag, 15. Januar 2006 )
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