Viele
Hunde leiden unter mangelnder Beschäftigung. Ihre Haltiung in
einer Wohnung, in einem Reihenhäuschen mit 100qm Garten, die
zahlreichen Gesetze und Verordnungen, die kaum einmal ein freies Laufen
erlauben - all das belastet viel Hunde. Besonders Hüte-, Jagd-,
Schutzhunde haben einen stark entwickelten Arbeitstrieb, der sehr hoche
Ansprüche die Haltung stellt. Um den oft einhergehenden Frust zu
mildern, bietet die Firma Dog-Intelligenz spezielles Spielzeug für
Hunde an. Der English Bulldog ist
glücklicherweise ein recht anspruchloser Hund was die Bedarf an
Beschäftigung angeht. Er kann in der Regel auch gut ein paar
Stunden zu Hause gelassen oder gar ins Büro mitgenommen werden.
Bei den heutigen restrikutiven Rahmenbedingungen in Deutschland ist
seine Haltung noch vergleichsweise problemlos möglich. Wichtig ist
nur, dass er so geliebt wird, wie er ist - ein Bulldog.
http://dog-intelligenz.de/
----------------------------------------- 16.12.2007 Buchempfehlung: Der Verlust eines Hundes - und wie wir ihn überwinden
Jeder Hundefreund steht früher oder später vor der schweren
Stunde. Der Stunde des Abschieds. Leider hat es die Natur so gegeben,
dass Hunde eine nur kurze Lebenserwartung haben. Und die
Versäumnisse der Rassezucht haben dafür gesorgt, dass diese
eh zu kurze Zeit mit seinem Hundefreund allzu oft auch noch kürzer
wird. Trotzdem ist der Tod des Hundes und der Umgang hiermit für Frauchen und Herrchen ein selten, zu selten behandeltes Thema.
Elli
H. Radinger, bekannt durch ihre Wolfsbeobachtungen, hat sich an dieses
Thema herangewagt. Und, um es gleich zu sagen, es ist ihr hervorragend
gelungen. Eindringlich beschreibt sie die eigenen Erfahrungen mit ihrer
geliebten Golden Retriever Hündin Lady. Als erfahrende
Hundehalterin war ihr eh klar, dass bei Lady die Stunde des Abschieds
kommen musste. Sie beschreibt eindrucksvoll den inneren Kampf zwischen
Bangen und Hoffen, Vernunft und Gefühlen. Man erlebt die
aufkeimende Hoffnung, nach ein paar Tagen Auflebens der alten
Hündin, man fühlt den verzweifelten Schmerz angesichts der
Stunden des Leids von Lady. Die Frage des Zeitpunkts der Euthanasie,
das hin- und hergerissen sein, man erlebt es mit, man fühlt es mit.
Radinger
nimmt den Leser aber auch an die Hand und hilft ihm, diese bewegenden
Stunden zu verarbeiten. Sie gibt Hoffung für das Leben danach und
die Freude eines Lebens mit Hund.....
Am
23.11.2007 beschloss der Gesundheitsausschuss des österreichischen
Nationalrates eine Verschärfung des Tierschutzgesetzes. Zwei
Änderungen sind für Hundehalter besonders interessant.
Verbot des Handels mit Hunden "im öffentlichen Raum". Der
Handel mit Hunden im Internet oder öffentlichen Raum wird verboten
und ist nur noch Zoo-Fachgeschäften erlaubt. Diese müssen
sich wie auch die Züchter zuvor behördlich registrieren
lassen. Damit wird die tierquälerischen Praxis von
Hundefabrikation und -Handel vernehmlich aus Osteuropa verboten. Ein
sehr begrüßenswerter Schritt, der auch in Deutschland sehr
sinnvoll wäre.
Ferner wurde das Verbot der Qualzucht verschärft. Es soll bestraft werden, wer "Züchtungen
vornimmt, die für das Tier oder dessen Nachkommen mit starken
Schmerzen, Leiden, Schäden oder mit schwerer Angst verbunden sind
(Qualzüchtungen), sowie dabei insbesonders vorsätzlich
Züchtungen vornimmt, in deren Folge im Zusammenhang mit
genetischen Anomalien bei den Nachkommen nicht nur vorübergehend
eines oder mehrere der folgenden klinischen Symptome mit
gesundheitlichen Auswirkungen auftreten: a) Atemnot... k) Fehlbildungen des Gebisses... m)
Körperformen bei denen mit großer Wahrscheinlichkeit
angenommen werden muss, dass natürliche Geburten nicht
möglich sind, oder Tiere mit Qualzuchtmerkmalen importiert,
erwirbt, weitergibt oder ausstellt."
Zuchtverbänden,
die ein Programm zur Gesundung der von Ihnen betreuten Rasse in o.g.
Sinn durchführen, wird eine Frist zur Realisierung bis 2018
gesetzt.
Auch hier wird eine langjährige Forderung des VdFEB aufgegriffen. Es
ist sehr bedauerlich, dass die Zuchtverbände erst durch den
Gesetzgeber zu solch einer eigentlich selbstverständlichen
Maßnahme gezwungen werden müssen. In Deutschland ist bis
dato noch von keinem einzigen Zuchtverband ein Programm zur Gesundung
des English Bulldogs vorgelegt worden! Weiterhin werden auf den
Ausstellungen bevorzugt übertypisierte Bulldogs mit Preisen
belohnt. Offenbar braucht auch in Deutschland die Zucht erst die
Zurechtweisung durch den Staat, um seine tierfeindlichen Praktiken zu
korrigieren.
--------------------------------- 06.11.2007
Am 6. November 2007 verstarb im Alter von 88 Jahren friedlich unser Mitglied
Dr. Bernhard Deermann
Träger des Bundesverdienstkreuzes 1.Klasse
Mitbegründer, erster Vorsitzender und Ehrenmitglied des Vereins der Freunde Englischer Bulldogs e.V.
Danke für den Link an Stu! ---------------------------------------
Herbsttreffen 2007 des VdFEB in Meckpomm
04.09.2007 Unstandesgemäße Hochzeiten
waren
früher nicht selten ein Kriegsgrund. Und in manchen Kulturen wird
auch heute noch nach dem Willen der Eltern geehelicht. Da darf der Rassehund nicht nachstehen. Und wenns dann doch mal schief geht, gehts nicht mehr in den Kireg, aber vor Gericht.
Mehr dazu fand Stu (danke für den Tip) im "Focus".
Es sollte einmal mehr Zuchtverbänden und Züchtern zu denken geben, doch bitte das Thema Gesundheit ernst zu nehmen.
----------------------------------------- 29.06.2007 Fall geklärt ?
Die ALPA teilt uns mit: "Der Besitzer des Hundes ist ermittelt worden! Ein Mann erkannte den Hund und den Bezug auf den Fotos unserer Webseite. Der
Besitzer behauptet, der Hund sei eines natürlichen Todes gestorben
und - aus uns bislang unerfindlichen Gründen - daraufhin in die
Mosel geworfen worden. Für
die ALPA bleibt zu klären, wieso dieser Besitzer mit den
sterblichen Überresten seines Hundes nicht würdevoller
umgehen konnte oder wollte."
Medlung vom 26.06.2007 Achtung "Bulldog-Mörder" gesucht! Bulldog wurde in der Mosel eretränkt.
Am 21. Juni 2007 gegen 10 Uhr morgens bemerkten ein Angler und seine Frau in
Bech-Kleinmacher (Luxemburg) ein im Wasser treibendes weisses Paket. Da sie in der Nähe
eines Abfallbehälters viele verstreute Schwanenfedern vorgefunden hatten,
dachten sie zunächst an einen toten Schwan.
Sie verständigten die Gemeinde und die Polizei, welche sich zum Fundort begaben.
Anschliessend wurde das Paket mit einem Rechen herausgefischt. Es handelte sich
um einen kopfkissenähnlichen Bezug mit den
brodierten Initialen „M“ und „L“ oder „S“ , in welchem sich ein lebloser kleiner
Hundekörper befand:
Das arme Tier wurde offensichtlich von seinem herzlosen Besitzer ertränkt.
Es handelt sich um eine englische Bulldogge, Rüde, geschätzte 2 Jahre alt.
Der Fischer betonte, am Tag vorher am gleichen Ort gewesen zu sein, wobei er
noch kein Paket entdecken konnte, ausserdem seien an dieser Stelle die Schleusen
geschlossen und es herrsche hier nur sehr geringer Schiffsverkehr, so dass man
die Tatzeit ziemlich genau einschätzen kann
Die
ALPA (Association Luxembourgeoise pour la Protection des Animaux)
setzt eine Belohnung von 1000 € für Hinweise aus,
die zur Aufklärung dieser grausamen Tat führen können.
Peter Koch-Weißgerber und Delius (rechts die Beiden)
Wir wollen uns hier einen Kommentar zu diesem Vertreter der menschlichen
Spezies verkneifen. Er wäre möglicherweise strafrechtlich relevant.
Wir freuen uns aber, dass die Luxemburger das Thema so ernst nehmen und rufen
alle zur Unterstützung zur Ergreifung des Täters auf.
Unser Mitgefühl gilt dem armen
Bulldog-Jungen!
-----------------------------------------
05.06.2007 Bellverbot für Hunde
In dem Saalkreis-Dorf Zappendorf nahe Halle (Saale) hat die Verwaltung ein Bellverbot für Hunde erlassen. Bellen ist am Sonntag komplett verboten, in der Woche mittags und nachts. Die Zeiten sind genau festgelegt.
Nein, es ist nicht Schilda, es ist mitten in Deutschland im Jahr 2007 und zwar in einem Dorf in ländlicher Idylle. Sicher,
eine Dauerkläfferei wäre nicht akzeptabel und kann eh schon
als Lärmbelästigung geahndet werden. Aber das Bellen zumal
auf dem Land so zu reglementieren ist harter Bürokratentobak. So
versichert auch Zappendorferin Helgard Walther, Frauchen der
9-jährigen Schäferhündin, dass Rosa nur ab und zu bellt,
freilich auch nachts, um ihren Wachaufgaben nachzukommen.
Hundehasser
und Einbrecher werden sich freuen. Bleibt nur noch, den Hunden die
exakten Zeitvorgaben der Zappendorfer Gemeindeverwaltung darzulegen.
--------------------------------------- 31.05.2007 Von Heidelbeeren, Bärlauch, Fuchsbandwurm und Hund
Bandwurmforscher geben Entwarnung: "Dass
man sich von Beeren den Fuchsbandwurm holen kann, gehört ins Reich
der Legenden. Es ist für keinen einzigen Patienten erwiesen, dass
er sich so angesteckt hat", sagt Molekularbiologe Klaus Brehm
von der Universität Würzburg. Von Heidelbeeren oder
Bärlauch könne man vermutlich keinen Fuchsbandwurm bekommen.
Der gefährliche, oft sogar tödliche, Bandwurm kann aber über Tiere in den Menschen gelangen!
Auch Hunde können den Parasiten übertragen. Die
Eier haften im Fell der Vierbeiner und heften sich beim Streicheln an
die Hände. Von dort ist der Weg in den Magen nicht mehr weit. Nur
wenn die Eier über den Mund aufgenommen werden, kann der Wurm sich
ausbreiten. "Vorsichtshalber sollte
man den Vierbeiner in den betroffenen Gebieten alle sechs Wochen
entwurmen. Vor allem dann, wenn der Hund Mäuse frisst", rät Brehm.
Wir erhielten folgende Mail aus Luxemburg, die wir gerne veröffentlichen:
"Hallo lieber Hundefreund,
Wir möchten uns kurz vorstellen: wir sind die Familie Kirps-Reuter aus Luxemburg und stolze Besitzer zweier wundervollen Englischen Bulldoggen (Rüde und Hündin). Wir betreiben einen kleinen Online-Shop mit Kleidern für Bulldog-Fans (hauptsächlich Englische Bulldogge, aber auch Französische) und würden uns riesig freuen, wenn Sie auf Ihrer Webseite Platz für einen Hinweis bzw. Link finden könnten. Unsere Webseite finden Sie hier: http://www.bullyfashion.com ...
Vielen Dank im Voraus und viele Grüsse aus Luxemburg Chantal Reuter und Jos Kirps"
Der
9-jährige Jack Russel Terrier George hat posthum in Wellington
(Neuseeland) eine Auszeichnung für die Rettung von Kindern
erhalten. Er gab sein Leben zur Verteidigung von 5 Kindern vor den
Angriffen zweier Pitbulls.
------------------------------------------------- 06.05.2007 Mitgliederversammlung 2007 des VdFEB
Am 05.05. fand die MV 2007 des VdFEB in Braunlage (Harz) statt.
19
Mitglieder und 13 Bulldogs sowie einige Gäste beteiligten sich an
der diesjährigen MV. Karin Wettstein wurde einstimmig zur neuen
Schatzmeisterin gewählt. Auch kritische Themen, wie der
Hundehandel vornehmlich aus Osteuropa und deren Komplizenschaft mit
manchen Züchtern in Deutschland wurden behandelt. Die MV war von
einer konstruktiven und freundschaftlichen Atmosphäre geprägt.
Besonders
erfreulich auch, dass es eine ganze Reihe junge neue Mitglieder gibt,
die sich auch engagiert am Vereinsleben beteiligen. So wurden auch das
Engagement von Jan Peters und Sue Klette in Berlin und München
besonders begrüßt.
Wie immer standen unsere Bulldogs
im Mittelpunkt und auch das gesellige Beisammensein kam nicht zu kurz.
Die wunderbare Harz-Landschaft und das herrliche Wetter taten ihr
übriges für ein rundherum gelungenes Treffen.
Ein empfehlenswertes Buch zum Thema Tierfutter ist erschienen.
Der Autor Hans-Ulrich Grimm führt aus, dass Fertigfutter nicht ungedingt gut für
die Gesundheit unserer Hunde oder Katzen sein muß.
Er gibt interessante Einblicke in die Herstellung von Fertigfutter.
Die Lösung liegt für das „Schwarzbuch Tierfutter“ in Tierfreunden, die für ihre
Hunde und Katzen gesunde Mahlzeiten aus frischen Zutaten kochen. Aber der
Hundebesitzer greift ja nicht nur zur Dose, weil er wähnt, seinem Tier damit
etwas Gutes zu tun. Die Verwendung von Fertigfutter bedeutet schlicht eine
notwendige Zeitersparnis für den berufstätigen Tierhalter.
mehr
im Artikel in FAZ-Online
oder bei
Hans-Ulrich Grimm: "Katzen würden Mäuse kaufen". Schwarzbuch Tierfutter.
Deuticke im Paul Zsolnay Verlag, Wien 2007. 208 S., br., 17,90 Euro.
Hunde können ihre Emotionen offenbar auf sehr subtile Art ausdrücken. Die
Richtung, in der sie mit dem Schwanz wedeln, entscheidet, wie sie sich fühlen,
haben italienische Forscher jetzt herausgefunden.
Bewegt der Hund seine Rute etwas mehr nach links, würde er am liebsten einfach
weglaufen. Umgekehrt signalisiert Wedeln weiter rechts, dass das Tier sich gerne
nähern möchte. Zu dieser erstaunlichen Erkenntnis gelangten Forscher der
Universität Triest. Nach ihrer Ansicht ist die jeweilige Tendenz darauf
zurückzuführen, dass einmal die linke und einmal die rechte Gehirnhälfte das
Verhalten der Tiere dominiert - je nachdem, welche Gefühle gerade verarbeitet
werden.
30 Hunde unterschiedlicher Rassen nahmen dafür an einer Studie teil. Den Tieren
wurde jeweils eine Minute lang sein Besitzer, ein fremder Mensch, eine Katze
oder ein bedrohlich wirkender Belgischer Schäferhund gezeigt. Währenddessen
zeichneten die Forscher per Video die Schwanzbewegungen auf.
Beim Anblick von Menschen und der Katze - für einen Hund spannende Objekte -
bewegte sich der Schwanz beim Wedeln weiter nach rechts, berichten Giorgio
Vallortigara und seine Kollegen im Fachblatt "Current Biology". Die heftigsten
Wedelbewegungen habe dabei der Besitzer provoziert. Ein fremder Mensch
verursachte eine mittlere Reaktion - und bei der Katze vergaßen die Hunde das
Wedeln beinahe.
Anders sah es aus, wenn die Hunde mit dem einschüchternden Schäferhund
konfrontiert wurden. In diesen Fällen tendierte die Wedelbewegung eher nach
links. Dieses unbewusste Verhalten würde die Zweiteilung des Gehirns
widerspiegeln, glauben die Forscher. Die Bevorzugung einer Körperhälfte hatten
Wissenschaftler auch schon bei Fischen, Reptilien, Vögeln und anderen
Säugetieren beobachtet.
"Nach dieser Entdeckung beobachte ich jeden Hund ganz genau, den ich treffe",
sagte Vallortigara dem Online-Nachrichtendienst "Nature News". Aber bei
Spaziergängen lasse sich die Erkenntnis trotzdem kaum nutzen. Hunde seien
ständig in Bewegung, und das mache es dem menschlichen Auge nahezu unmöglich,
eine Wedel-Tendenz zu erkennen. Damit ist dann auch die momentane Gefühlslage
der Vierbeiner nur schwer zu erraten. Möglicherweise lasse sich die Erkenntnis
aber in Tierheimen nutzen, so Vallortigara, um fremde Tiere besser einschätzen
zu können.
Kriminelle haben eine neue "Marktlücke" erkannt. Im Vergleich zum
Vorjahr sind die Fälle der Lösegelderpressung mit Hunden um
74% auf 471 gestiegen. Betroffene Hundehalter beklagen sich indes
über mangelnde Unterstützung durch die Polizei. Die
Verbrecher haben erkannt, dass der Hund heute eben mehr ist als nur
eine Sache. Die Justiz wird dieser Entwicklung offenbar nicht gerecht.
In der Zwischenzeit läuft das Geschäft mit Entfürhung
und Erpressung von Lösegledern.
Foodwatch
deckt auf, dass mit Tiermehl z.B. Hühner und Gernelen für den
menschlichen Verzehr gemästet werden.
(http://foodwatch.de/kampagnen__themen/fleisch/tiermehl_schmuggel/index_ger.html)
Tiermehl in Hundefutter
Foodwatch weist aber auch darauf hin, dass Tiermehl ganz legal Bestandteil von Hundefutter sein kann. Kategorie
3-Abfälle sind beispielsweise Federn, Häute und Hörner
sowie Knochen, Fette, Blut und Gammelfleisch. Diese Abfälle und
das daraus hergestellte Tiermehl dürfen ausschließlich an
Heim-, Pelz- oder Zootiere verfüttert oder als Düngemittel
verwendet werden.
Darüber hinaus sind in Hundefutter ganz
legal Stoffe verarbeitet, die serh kritisch zu beurteilen sind.
Professor Winfried Drochner, Institut für Tierernährung der
Uni Stuttgart-Hohenheim, kritisiert auch die zahlreichen Zusatzstoffe
in Futtermitteln. So werde etwa der Geschmacksverstärker Glutamat gezielt
eingesetzt, um die Akzeptanz der Hunde zu erhöhen, so Drochner.
Damit legen Hunde ganz im Sinne des Herstellers Präferenzen
an.Dabei gilt Glutamat im Hundefutter als noch relativ unbedenklich.
Der Geschmacksverstärker wird auch in vielen Nahrungsmitteln
für den Menschen, wie Kartoffelchips, verwendet.
Dies wirft
auch ein Licht auf die Qualität von Fertigfutter. Zwar weisen
einige Hersteller darauf hin, dass ihre Produkte kein Tiermehl oder
Glutamat verwenden, aber eben nur einige.
Der Kauf eines Bulldog-Welpen ist ein besonderer Einschnitt in das
Leben einer Familie. Meist hat man sich monatelang vorbereitet, Kinder
freuen sich auf ihren Spielgefährten, ein neuer Freund für
die nächsten 10 Jahre kommt ins Haus.
Der
Kauf eines Welpen ist zugleich ein Geschäft bei dem leicht 1000
bis 2000 Euro den Besitzer wechseln. Es ist also auch wichtig, dass es
eine seriöse Vertragsgestaltung gibt. Der Verband für das
Deutsche Hundewesen (VDH) stellt sich selbst als "die führende Interessenvertretung aller Hundehalter in Deutschland"
dar. Da möchte man eigentlich erwarten, dass ein solcher Verband
Musterverträge für den Kauf eines Welpen bereitstellen
sollte. Immerhin werden im VDH pro Jahr knapp 350.000 Welpen verkauft.
VDH verweigert Musterverträge
Der
VDH aber verweigert die Bereitstellung solcher Musterverträge, da
nur mit Hilfe von Individualverträgen die Verbaucherrechte
ausgehelbelt werden können. Bei Individualverträgen
können alle Verbraucherrechte ausgeschlossen werden,
Musterverträge sind aber immer an gewissen Standards gebunden.
Der
VDH zeigt damit, dass er keineswegs die Interssenvertretung der
Hundehalter ist. Der VDH ist eine Interessenvertretung der
Züchter, der Anbieter und gesteht den Interessen der Kunde, der
Hundehalter also, noch nicht einmal die einfachsten Standards des
Verbraucherschutzes zu.
Dringend: Welpenkauf nur mit Mustervertrag
Wir
empfehlen dringend, einen Welpen nur anhand eines Mustervertrags zu
kaufen. Kein seriöser Züchter wird sich gegen die Verwendung
eines seriösen Mustervertrags sträuben. Da der VDH solche aus
beschriebenen Gründen nicht bereitstellt, verweisen wir auf das
Angebot von Henning Wüst, Rechtsanwalt und Fachanwalt für
Arbeitsrecht, und vor allem: Tierfreund und Tierschützer.
Eine
Studie der Universität Göttingen belegt es: ca. 100.000
Arbeitsplätze sind in Deutschland mit der Hundehaltung verbunden.
Und dabei belegt Deutschland längst keinen Spitzenplatz in der
Hundehaltung, Frankreich oder die USA halten bezogen auf die
Bevölkerung mehr als doppelt soviele Hunde wie die Deutschen. Aber
immerhin jeder 6. Deutsche lebt mit einem Hund zusammen.
Ein paar Zahlen:
Umsatz/Ausgaben
in Mio. EUR pro Jahr
Züchter
360 - 390
Futter (Fertigfutter und selbst erstellt)
1.800
Tierärzte
700
Medikamente
150
Hundesteuer
220
Die Studie zeigt die Bedeutung von grundlegenden Reformen im Hundewesen. Zum
anderen darf es nicht sein, dass die Zucht von Hunden, wo ca. 400 Mio
Euro pro Jahr (Züchter und Zuchtverbände) umgesetzt werden,
ein Raum ist, wo wesentliche Rechte des Verbrauchers ausgesetzt werden.
Da sich praktisch alle Züchter als Hobbyzüchter bezeichnen,
oft schon per Definition des Zuchtverbandes, sind wesentliche
Verbraucherrechte ausgehebelt. Auch der Fiskus schaut zudem quasi ind
die Röhre, wenn z.B. hobby-mäßig wertvolle Tiere
für zig-tausende Euros international gehandelt werden; aber das
soll sein Problem sein.
Mehr Infos unter http://www.petwatch.de ----------------------------------------------- 29.01.2007
Auch mal was Gutes aus Brüssel:
EU-Agrarrat will Handelsverbot von Haustierfellen
Bundeslandwirtschaftsminister
Horst Seehofer hat als Ratspräsident das Treffen der
EU-Agrarminister in Brüssel eröffnet. Die Minister der 27
EU-Staaten beraten unter anderem über ein Handelsverbot von
Katzen- und Hundefellen. Diese sind in Kinderspielzeug und
Kuscheltieren sowie in Kleidung z.B. als Fellbesatz von Jacken und
Mänteln enthalten. In Ländern, wie China, Thailand, Korea
und den Philippinen, werden nach Schätzungen ca. 2 Millionen Hunde
und Katzen jährlich unter unvorstellbar grausamen Bedingungen
für die Fellgewinnung gehalten und getötet. Oft werden die
Tiere bei lebendigem Leib kopfüber aufgehängt und
gehäutet.
Für diese Felle besteht keine
Kennzeichnungspflicht. Entsprechend werden die Hunde- und Katzenfelle
in der Weiterverarbeitung verändert und mit Fantasienamen wie z.B.
Gae-Wolf (Hund) oder Maopi (Katze) versehen, die den Verbraucher
über die Herkunft täuschen sollen. Einige
der großen Textil-Ketten weigerten sich bisher, freiwillig auf
den Verkauf solcher Produkte zu verzichten; im Gegenteilk wurde der
Kunden noch über die Verwendung gezielt getäuscht.
Zahlreiche Bürgerinitiativen hatten sich hingegen für ein Handelsverbot von Haustierfellen stark gemacht.
ertrunken im Schwimmbad (obwohl er gut schwimmen könnte). Elvis war ein Geschenk an Pink von Lisa Marie Presley, daher der Name.
Dank an Stu für die Info ------------------------------------------------
13.01.2007
Ein dickes Ding
wie der Focus Online berichtet sind zwei englische Hundebesitzer zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil ihr schwarzer Labrador fast so fett wie ein Walross war (über den Prozess hatte bulldogge.de schon früher berichtet).
"Wegen
„der Verursachung unnötiger Leiden“ müssen die 52
und 63 Jahre alten Brüder aus der Kleinstadt Ely in der
ostenglischen Grafschaft Cambridgeshire jeweils 250 Pfund (rund 470
Euro) Strafe zahlen, berichtete die „Times“ am Samstag.
Zudem verhängte das Gericht eine Bewährungsfrist von drei
Jahren.
Der
zehn Jahre alte Labrador namens Rusty hatte fast 75 Kilogramm gewogen
– etwa das Doppelte des Normalgewichts. Nach dem am Freitag
verkündeten Urteil erklärte die Vereinigung britischer
Veterinäre, etwa 30 bis 40 Prozent aller Hunde im Königreich
seien übergewichtig. Ihre Besitzer müssten aber nur dann eine
Bestrafung fürchten, wenn sie nicht den Abspeckempfehlungen der
Tierärzte folgen würden.
Die
verurteilten Brüder warfen die Frage auf, ob nun auch Eltern vor
Gericht kommen, deren Kinder übergewichtig sind. Schon vor dem
Prozess war für den fetten Rusty eine Diätkur angeordnet
worden. Zudem bekam er Medikamente gegen seine Arthritis, um ihn
beweglicher zu machen. Er nahm 22 Kilogramm ab. Die Behandlung kostete
umgerechnet rund 4500 Euro."
Uns erreichte folgende Mail von Stefan Pulvermüller, Herrchen von Helga aus SAT1
sehr geehrte damen und herren,
meine fast 12 jährige bulldog hündin helga ist seit 2 jahren in rente. dennoch gibt es morgen ein wiedersehen im sat1 frühstücksfernsehen. termin 12.01.2007 von 5:30 bis 10uhr auf sat1. vielleicht schalten sie ein? viel spaß.
stefan pulvermüller
------------------------------------------------
07.01.2007
Englische Bulldogge als Artikel bei Ebay
Unsere
Schriftführerin Gabi Mill-Rogel staunte nicht schlecht als sie am
06.01. auf folgendes Angebot bei Ebay aus Gladbeck stieß:
"Verkaufe
10 monate alte englische bulldogge,der hund ist komplett geimpft
gechipt und entwurmt.Er hört auf den namen tyson ist stubenrein
und sehr kinderlieb! Er kann allein bleiben über mehrere
stunden,leider sind wir beide berufstätig und haben keine zeit um
uns um den hund zu kümmern,..."
Bulldog als Artikel bei Ebay
Auf das moralische Niveau dieser Bulldog-Halter (bzw. Hundehändler?) muss man nicht eingehen. Wohl
aber unternahm der VdFEB umgehend alles, um dieses unsägliche
Ebay-Angebot vom Netz zu nehmen, was auch innerhalb weniger Stunden
gelang. Dem armen Tyson kann man nur wünschen, dass er in bessere
Hände kommt.
Jan
Demeyere hatte sich und seiner Tochter einen langjährigen Wunsch
erfüllt. Sehr sorgfältig und engagiert suchte er nach einem
Züchter eines Deutschen Schäferhundes. Er wurde in Bayern
fündig bei einem Züchter des DSH/VDH, angeblich der "erfolgreichsten Zuchtstätte der Welt". Nur
3 Jahre später musste "Indiana vom Wildsteiger Land", so
hieß der Welpe, eingeschläfert werden. Indiana hatte schwere
HD; Jan wollte, musste ihm einen weiteren Leidensweg ersparen. Jeder Hundefan kann nachfühlen, welch schwere Zeit dies für alle Beteiligten bedeutet.
Jan
will die Geschichte aber nicht auf sich beruhen lassen. Er will auch
die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Aber trifft auf eine Wand
von Ignoranz bei Züchter und Zuchtverband. Leider können wir diese Erfahrungen mit dem DSH/VDH sehr gut nachvollziehen.
Es
wird Zeit, dass Züchter und Zuchtverbände im Interesse der
Gesundheit der Hunde einer wirkungsvollen Kontrolle unterstellt werden.
15.12.2006
Die Zeitschrift WUFF berichtet
"Weltbester" Schäferhund-Züchter - schwere HD
Jan Demeyere hatte sich und seiner Tochter einen langjährigen
Wunsch erfüllt. Sehr sorgfältig und engagiert suchte er nach
einem Züchter eines Deutschen Schäferhundes. Er wurde in
Bayern fündig bei einem Züchter des DSH/VDH, angeblich der
"erfolgreichsten Zuchtstätte der Welt".
Nur 3 Jahre später musste "Indiana vom Wildsteiger Land", so
hieß der Welpe, eingeschläfert werden. Indiana hatte schwere
HD; Jan wollte, musste ihm einen weiteren Leidensweg ersparen.
Jeder Hundefan kann nachfühlen, welch schwere Zeit dies für
alle Beteiligten bedeutet.
Jan will die Geschichte aber nicht auf sich beruhen lassen. Er will
auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Aber trifft auf eine
Wand von Ignoranz bei Züchter und Zuchtverband.
Leider können wir diese Erfahrungen mit dem DSH/VDH sehr gut
nachvollziehen.
In seinem Blog unter
http://bloggen.be/hd/
berichtet er.
Es wird Zeit, dass Züchter und Zuchtverbände im Interesse der
Gesundheit der Hunde einer wirkungsvollen Kontrolle unterstellt werden.
mmmm
Jan Demeyere hatte sich und seiner Tochter einen langjährigen Wunsch erfüllt. Sehr sorgfältig und engagiert suchte er nach einem Züchter eines Deutschen Schäferhundes. Er wurde in Bayern fündig bei einem Züchter des DSH/VDH, angeblich der "erfolgreichsten Zuchtstätte der Welt". Nur 3 Jahre später musste "Indiana vom Wildsteiger Land", so hieß der Welpe, eingeschläfert werden. Indiana hatte schwere HD; Jan wollte, musste ihm einen weiteren Leidensweg ersparen. Jeder Hundefan kann nachfühlen, welch schwere Zeit dies für alle Beteiligten bedeutet.
Jan will die Geschichte aber nicht auf sich beruhen lassen. Er will auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Aber trifft auf eine Wand von Ignoranz bei Züchter und Zuchtverband. Leider können wir diese Erfahrungen mit dem DSH/VDH sehr gut nachvollziehen.
mit Bulldog Hoss in der Hauptrolle und Herrchen EBI (sic!). Eine herrrliche Komödie mit dem Bulldog Hoss als Meister der Diplomatie für das "Gute".
Prädikat: ein MUSS für den Bulldog-Fan
Mehr über Hoss, alias Bruno, ein Findlingshund aus Ungarn, von seiner Hundetreinerin Sandra Hilgner unter:: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,4082629,00.html
The Times: Dicker Hund: Englisches Bruderpaar wegen Tierquälerei vor Gericht
Wegen ihres übergewichtigen Hundes müssen sich in Großbritannien zwei Brüder vor Gericht verantworten. David und Derek Benton aus der ostenglischen Gemeinde Fordham wird Tierquälerei vorgeworfen, weil sie ihren neun Jahre alten Labrador angeblich verfetten ließen. Das Tier namens Rusty wog bis vor kurzem 73 Kilogramm - mehr als doppelt so viel wie üblich.
Der Hund war im vergangenen Februar von einem Mitglied des britischen Tierschutzbundes RSPCA bei den Bentons entdeckt worden. Angeblich konnte sich Rusty damals kaum noch bewegen und machte schon nach fünf Schritten schlapp. Ein Tierarzt berichtete vor Gericht: "Rusty sah aus wie ein Walross. Es war furchtbar." Mittlerweile ist das Tier in der Obhut des Tierschutzbundes und hat 22 Kilogramm abgenommen.
Es muss ja nicht gleich ein solcher Extremfall sein. Tatsache ist aber, dass Übergewicht sehr schädlich für die Gesundheit gerade auch von älteren Hunden ist. Klar, es ist eine unserer schwersten Herausforderungen, einem bettelnden Bulldog sein Schmeckerchen zu verweigern ;-)
Dass Hunde auch die menschliche Speisekarte ergänzen können, war noch vor nicht allzu langer Zeit auch in Europa verbreitet. Aktuell ist der Verzehr von Hunde besonders in China und Korea beliebt. Die Tierschutzorganisation OIPA, International Organization for Animal Protection, organisiert eine Pettion an den südkoreanischen Präsidenten gegen den Verzehr von Hunden und gegen tierquälerischen Haltungsbedingungen. Nachfolgend der Link zur Petition: http://www.oipa.org/public/dogmeat/petition.php
DVD über Bulldog Butcher`s Gebrauchs- und Schutzhundeprüfung
Englische Bulldoggen empfehlen sich für gewöhnlich nicht als Gebrauchshund. Eine Ausnahme ist hier Butcher. Mit Frauchen Ingeburg Bischoff, eine erfahrene Hundetrainerin, hat er verschiedene Prüfungen bereits mit Bravour absolviert (mehr hier). Nun hat Frau Bischoff eine DVD über "Butcher Bulldogge als Schutzhunde-Vielseitigkeitsprüfung Stufe 1" herausgebracht. Man sieht wie Butcher mit großem Elan und Befliessenheit und der ganzen Souveränität eines Bulldogs die Prüfungen absolviert.
Sehr sehenswert und für alle Hunde- und Bulldogfans eine lohnenswerte Investition:
Wieder einmal ein tolles Erlebnis. Zum traditionellen Herbsttreffen trafen wir uns vom 6.10.-8.10. diesmal in Marl. 16 Bulldogs aus dem VdFEB waren versammelt (+ Halter ;-)
Gabi berichtet: Es war wirklich ein tolles Treffen. Andy hatte ein sehr schönes Hotel ausgesucht - die Loemühle in Marl Sinsen. Dort passte eigentlich alles: die Lage mitten im Grünen, schöne Zimmer, gutes Essen und vor allem auch sehr hundefreundliches Personal. Die Dame am Empfang sagte mir zum Abschied: "Wir haben ja immer Hundebesitzer hier, aber das war unser erstes Hundetreffen. Wir hatten auch ein wenig Angst davor, wie es wird (auch wegen der anderen Gäste) und sind nun angenehm überrascht. Alle Hunde waren so lieb, so ruhig und so verträglich miteinander. Es hat auch uns allen Spaß gemacht".
Wir waren wirklich eine gute Runde. Viele waren erstmalig dabei, wir hatten auch einige Gäste zum "Reinschnuppern" und ich denke, es hat allen wirklich Spaß gemacht. Vor allem natürlich zuzuschauen, wie unsere Bulldogs miteinander getobt haben und dazu hatten sie reichlich Gelegenheit, ob beim Hotel oder bei gemeinsamen Spaziergängen und am Sonntag beim großen NRW-Bulldogtreffen, bei dem dann auch jede Menge "Franzosen", Boston Terrier, Old englisch Bulldogs und einige Möpse anwesend waren ... und (ich muss es leider sagen) auch einige bedauernswerte Exemplare der Gattung englische Bulldogge vom Extremtyp, deren angestrengtes Keuchen man schon von weitem hörte. Wie schön, dass es auch anders geht und dafür war unsere Runde ein gutes Beispiel.
Mehr Fotos unter Bulldog Bilder. Wenn Ihr noch schöne Fotos vom Treffen habt, bitte schickt sie uns an die Info-E-Mail. Danke!
---------------- 06.10.2006
Kurz notiert: Relaunch der Website des "Schweizer Club für English Bulldogs" mit vielversprechenden Aussagen in Sachen gesundheitsorientierter Zucht!
Auf der im September neu präsentierten Website des SCEB lesen wir einige interessante Aussagen, die unsere volle Unterstützung finden und uns hoffnungsvoll stimmen:
"Viele seriöse Züchter setzen seit einigen Jahren alles daran, die Überzüchtungen der 70iger und 80iger Jahre zu korrigieren, indem bei der Zuchtauswahl starkes Gewicht auf Elterntiere gelegt wird, die nicht zu niedrig gestellt oder zu schwergewichtig sind, keine Atemprobleme haben und ohne Kaiserschnitt zur Welt gekommen sind. Es ist das Ziel, wieder etwas leichtere, sportlichere Bulldogs zu züchten, die trotzdem das rassetypische Wesen und Aussehen besitzen. "
"Es ist uns ein grosses Anliegen, und wir unternehmen alles in unserer Macht stehende, um das immer noch vorherrschende schlechte Image unserer Rasse zu verbessern, indem wir z.B. Bulldog-Richter auf Schweizer-Ausstellungen schriftlich bitten, unsere diesbezüglichen Bemühungen zu unterstützen, und nicht Hunde, die zu niedrig gestellt sind und offensichtlich schlecht atmen, vorne zu plazieren. "
"Die Zuchtkommission des SCEB hat nun in Zusammenarbeit mit der Universität Bern ein Pilotprojekt gestartet , bei welchem zwei Röntgen-Aufnahmen erstellt werden, von der Luftröhre bzw. Hals/Luftröhre. Bei der ersten Aufnahme wird die Luftröhre im Verhältnis zum Brustkorbeingang gemessen, bei der zweiten Aufnahme geht es um das Verhältnis des Gaumensegels zur Luftröhre. Eine erste Testphase ist bereits erfolgt und wir hoffen, über die Auswertungen und Ergebnisse bald verfügen zu können. Diese werden auch ausschlaggebend darüber sein ob und wann eine weitere röntgenaktion durchgeführt wird. Die Zuchtkommission wird eine entsprechende Information lancieren.
Als Rasseclub ist es unsere Verpflichtung, uns für das Wohlergehen unseres geliebten Bulldogs einzusetzen. Wir wollen gesunde, fröhliche Hunde die ihren Besitzern Freude bereiten. "
Die Aussagen des SCEB sind außerordentlich begrüßenswert und finden unsere volle Unterstützung und Symphatie. Wir werden später noch näher darauf zurückkommen.
US-Wissenschaftler haben Hinweise darauf gefunden, dass Zuckerersatzstoffe in sog. "zuckerfreien" Lebensmitteln gefährlich für Hunde sein können. Ein Gramm des Zuckerersatzstoffes Xylitol könne schon für einen 10kG schweren Hund gefährlich sein. Xylitol ist ein weitverbreiteter Zuckerersatzstoff in Kaugummis, Muffins, Gebäck oder auch Zahnpasta.
Das in Wien erscheinende Hundemagazin "WUFF" widmet sich in seiner Oktober-Ausgabe ausführlich und kompetent dem Thema Bulldog. Anhand des Bulldogs wird auf die Misere der Rassehundezucht in Deutschland eingegangen. Einseitige Förderung übertriebener äußerer Merkmale zu Lasten der Gesundheit, Abschottung der Vereine und Verbände hinsichtlich kritischer Stimmen, das Fehlen von Zuchtprogrammen werden angemahnt. WUFF-Redakteur Pascal Becker fragt:
"Ist der English Bulldog, so wie er heute vielfach noch gezüchtet wird, nur mehr ein `Auslaufmodell´ für ignorante Nostalgiker? Für Tierschützer bisher Paradebeispiel einer Qualzucht mit lebenslangen Behinderungen, widmen sich einige wenige engagierte Züchter nun der Verbesserung der Gesundheit des English Bulldog."
Wuff setzt sich kritisch mit den Wünschen mancher Hundeliebhaber auseinander, ohne dabei schulmeisternd den Finger zu heben. Wuff weist auf vermeindliche Alternativen wie den Olde English Bulldog oder den Continental Bulldog hin. Wuff gibt aber auch Hoffnung, dass der originale English Bulldog, wie wir ihn so schätzen, auf eine im doppelten Sinne des Wortes gesunde Basis gestellt werden kann.
Die Arbeit des VdFEB wird dazu ausdrücklich gewürdigt ergänzt mit einem Foto von Big Jim und einem wünderschönen großformatigen Foto unserer Frieda und einem kleinen sogar auf der Titelseite :-).
Die neue WUFF ist ein MUSS für JEDEN Bulldog-Fan, aber auch für kritische Freunde dieser alten Rasse !!
Eine ausführliche Rezension des Wuff-Artikels werden wir in der zweiten Oktober-Hälfte veröffentlichen.
Kaum zu glauben: Bulldogs werden in Foren für illegale Hundekämpfe rekrutiert !
Heute morgen rief eine Frau aus Frankfurt bei uns an, weil sie Rat wollte : Aus beruflichen Gründen muß ihre Familie für einige Jahre nach Übersee umsiedeln. Die Frage ist, kann sie ihren geliebten, aber atmungsschwachen und ängstlichen Bulldog (6 Monate, Händlerhund) eine insgesammt 22 Stunden dauernde Flugreise überhaupt zumuten?
Sie überlegt deshalb seit einigen Tagen ihren Bulldog Tyson in gute Hände abzugeben. Dazu ging sie in einige Hunde-Foren. In einem dieser Foren beschrieb ein Mann wirklich herzbewegend seine Tauer über seinen gerade verstorbenen Rüden. Er fragte, ob irgendwer einen Bulldog abzugeben hätte, er brauche so sehr wieder einen. Unsere Anruferin ging im Forum auf diesen Mann ein, da sie glaubte, er liebe Bulldogs wirklich. Vielleicht wäre das ja etwas für ihren Tyson. Der Mann schrieb im Forum dann nur, er würde sie anrufen. Das tat er auch sofort.
Er fragte : "Beißt Ihr Bulldog?" "Natürlich nicht!" "Beißt er wirklich nie?" "Das müssen Sie doch wissen, wenn Sie einen Bulldog hatten. Er beißt nicht." "Ja, ich habe noch einen Bullterrier, der beißt gerne!" "Warum denn das bloß?" "Die Hunde bringen sich nicht um, sie spielen nur manchmal ein bißchen blutig, wenn wir sie zusammenbringen."
Unsere Anruferin schaltete jetzt sehr schnell. "Ich denke darüber nach und rufe Sie zurück. Wie ist Ihre Telefon-Nummer ?" Der Mann gab ihr eine Handynummer. Unsere Anruferin schaltete daraufhin sofort die Polizei ein. Im Forum waren die Beiträge dieses Mannes inzwischen verschwunden. ... Hoffen wir jetzt auf gute Polizei-Arbeit !
Wir gratulieren Elmar Borggreve ganz herzlich zu seinem 70. Geburtstag am 1. September 2006.
Seit über 10 Jahren hat Elmar im "Gasthof Post" in Henglarn unsere Mitgliederversammlungen für Mensch und Hund mit soviel Liebe wie Leckereien ausgerichtet. Danke Elmar, und alles Gute für die nächsten Jahre!
Bulldog-Mädchen über bulldogge.de innerhalb 24 Stunden vermittelt!
IImmer wieder einmal erreichen uns Berichte über Bulldog-Mädchen, die sehr dominiant und unverträglich gegenüber anderen Hunden und speziell Hündinnen sind. Da regelmäßig auch betont wird, dass diese Bulldogs ein sehr enges und liebevolles Verhältnis zu ihren Menschen haben, erscheint es wahrscheinlich, dass sie ihre Menschen nicht mit anderen teilen wollen.
Nachfolgender Brief erreichte uns am 29.08.06 (Auszüge):
"Guten Tag Herr Savory,
über das Internet bin ich auf Ihre Seite gestoßen. ... Jetzt zu meiner Frage:
Ich habe seit 4 Wochen ein Bulldoggen Mädchen Namens Alpha bei mir in der Schule. Wie sich herausgestellt hat, kann Alpha nicht mit anderen Hunden in einem Rudel leben. Die Besitzer versuchten es 2 Jahre und landeten dann bei mir, weil Alpha immer wieder einen der anderen 5 Hunde aus heiterem Himmel attakierte. Alpha ist jetzt 2,5 Jahre und aus dem ehm. Jugoslavien importiert worden. Die anderen Rudelmitglieder sind alle kleiner und alle Hündinnen. Jetzt hatte ich nach einigen Trainingstagen alle Hunde bei mir um Alpha wieder in das Rudel zu integrieren. Dies klappte erst recht gut, doch leider gab es gestern den Supergau. Alpha fing einen Streit an und alle Hündinnen stüzten sich auf die schwächste, einer Hündinn mit drei Beinen. Diese erlitt leider ein Herz-Kreislauf-Versagen und verstarb.
Jetzt meine Bitte, haben sie jemanden, der Alpha zu sich nehmen könnte, am besten als einzel Hund mit klaren Regeln. Alpha ist kein Killer, kann Sie wegen Ihres Mauls schon garnicht. Sie kommt draußen mit allen Hunden zurecht. Ein selbstbewußter Rüde wäre auch der richtige Partner.
Wenn Sie interresse daran haben Alpha zu helfen, stehe ich Ihnen gerne Rede und Antwort. Die ehm. Besitzerin hängt tierisch an Ihr, hat aber eingesehen, das dies die beste Lösung für Ihr Rudel ist. ... Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören, da mir Alpha auch sehr ans Herz gewachsen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Philipp Müller-Schnick
Pfötchen-Schule im Pfötchenhotel Hilden Inh. Philipp Müller-Schnick Fuchsbergstraße 18 40724 Hilden
Handy:0171-2061129
www.pfoetchenhotel.de/Schule/index.html "
am 30.08.06 erhielten wir dann folgende E-Mail:
> Hallo Stu, > > > > das ging ratz fatz. Alpha ist schon vermittelt. In eine Familie als > > Einzelhund nach Thüringen. > > Vielen Dank für die Hilfe und da das Frauchen von Alpha kein Geld für > > Sie haben möchte, darf Ihr Verein sich über eine Spende von der neuen > > Besitzerin von Alpha freuen. > > Damit Sie in Zukunft auch weiter so schnell und unbürokratisch helfen können. > > > > Bitte schicken Sie mir doch Ihre Bankdaten, damit ich diese dann > > weiterleiten kann. > > > > Mit freundlichen Grüßen > > > > Philipp Müller-Schnick
Antwort des VdFEB vom 31.08.2006:
"Guten Morgen, Herr Müller-Schnick, Wir können keine solche Spende annehmen, unsere Satzung verbietet es auch indirekte Vermittlungsgebühren anzunehmen. Die neue Besitzerin möge ihre Spende an ihr örtliches Tierheim geben. Uns reicht es in diesem Notfall geholfen zu haben :-)
San Jose, USA: $800.000 Entschädigung für 3 erschossene Hunde
In einer Berufungsverhandlung sprach nun der U.S. Supreme Court den Hell`s Angels eine Entschädigung von $797.500 für 3 erschossene Hunde zu. Im Jahr 1999 hatten Polizisten die 3 Hunde bei einer Razzia erschossen, obwohl diese angeleint bzw. im Zwinger gehalten wurden.
Der ganze Artikel des "San Francisco Chronicle" http://sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2006/08/23/MNGQOKNP989.DTL
Religionswächter in Saudi-Arabien mögen keine Haustiere
Dschidda/Kairo - In den saudiarabischen Städten Mekka und Dschidda dürfen ab sofort keine Hunde und Katzen mehr verkauft werden. Die Provinzverwaltung beschloss, Geschäfte schließen zu lassen, die Haustiere anbieten. Die Religionspolizei hatte sich zuvor über junge Saudis beschwert, die mit ihren Haustieren in der Öffentlichkeit spazieren gehen.
Wie die Zeitung "Arab News" am Donnerstag berichtete, erklärten die islamischen Religionswächter, einen Hund auszuführen, verletze die Kultur und Tradition des Königreichs. Die meist jungen Tierhalter seien offensichtlich von "westlicher Kultur beeinflusst". "Hund" ist im Arabischen ein Schimpfwort.
"Die Freude des Menschen an der Übertreibung körperlicher Merkmale in der Hundezucht ist im Laufe der Zeit etlichen Hunderassen zum Verhängnis geworden. Während die großen Rassezuchtverbände jahrzehntelang die Zeichen der Zeit nicht erkannten und tatenlos blieben, nimmt ihnen nun die Politik zunehmend das Gesetz des Handelns aus der Hand."
u.a. auch mit einem Leserbrief von Chris Jung, dem 2. Vorsitzenden des VdFEB
Wie die Zeitung "Anchorage Daily News" berichtet hat ein Bulldog sein Frauchen vor einer Entführung bewahrt. "The dog's the hero" kommentiert Polizeisprecher Greg Wilkinson,
Es wird immer wieder berichtet, dass ein ansonsten vielleicht phlegmatisch wirkender Bulldog mit massiver Energie und grossem Geschick seine Familie bei Angriffen verteidigt - und das, ohne dabei ausser Kontrolle zu geraten.
ab Sonntag 6.8. beginnt der neue Trickfilm "Garfield 2" im Kino, naturlich mit eine echte Bulldogge drin , siehe Foto :-) mehr bei http://www.garfield2.de
"Gefühllos und bösartig gehandelt " (Quelle: APA/AP)
Los Angeles - In den USA ist ein Mann zu neun Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er einem Schäferhund aus Ärger über dessen Gebell ein Messer zwischen die Augen gerammt hat. Der 41-Jährige habe gefühllos und bösartig gehandelt, begründete Richterin Anita Dymant ihre Entscheidung vom Donnerstag.
Der zwei Jahre alte Hund gehört der Nichte des Verurteilten. Diese hatte vor Gericht ein hartes Urteil gegen ihren Onkel gefordert, weil er keine Reue für die Attacke vom November vergangenen Jahres gezeigt habe.
Tausende gesunde Windhunde werden regelmäßig getöte t!
Gesunde Windhunde werden in Großbritannien regelmäßig getötet, nur weil sie nicht mehr schnell genug für professionelle Wettrennen sind. Allein Greyhound-Henker David Smith gab zu, innerhalb der letzten 15 Jahre gut 10.000 gesunde Windhunde per Bolzenschussapparat getötet zu haben (das sind 2 Hund an jedem Tag!!). Und er ist nicht der einzige, der diese schmutzigen Dienste für Rennställe und Wettgeschäfte erledigt. Das ist eine Perversion von "Sport" und Wettleidenschaft.
Angesichts der sommerlichen Temperaturen und obwohl es gerade Bulldog-Haltern bekannt sein sollte:
Keine Tiere im Auto lassen und nicht aussetzen!
03.07.2006 / OTS (Auszug) Wien - Für Haustiere birgt die Sommer- und Urlaubszeit oft tödliche Gefahren. Wiens Tierschutzstadträtin Sonja Wehsely richtet daher an alle TierhalterInnen einen eindringlichen Appell: "Bitte lassen Sie keine Tiere im geparkten Auto und setzten sie keine Hunde aus."
Bis auf 60 Grad Celsius klettern die Temperaturen in abgestellten Autos - und zwar auch dann, wenn die Umgebungstemperatur nicht sommerliche Höchsttemperaturen aufweist. Selbst wenn ein Auto im Schatten steht, heizt sich der Innenraum durch reflektierte Sonnenstrahlen sehr schnell auf.
" Das einen Spalt breit geöffnete Fenster nützt hier überhaupt nichts ", warnen die ExpertInnen des Veterinäramts der Stadt Wien. Hunde leiden ganz besonders unter zu heißen Temperaturen, denn sie können nicht schwitzen, sondern verschaffen sich nur durch Hecheln Abkühlung. Durch das Hecheln steigt die Luftfeuchtigkeit im PKW, was die Hitze für das Tier noch unerträglicher macht.
Dr. Walter Reisp, Leiter des Wiener Veterinäramts: " Besonders bei Hitze sollte für einen Hund immer ein frisch gefüllter Wassernapf erreichbar sein. Welpen, alte oder kranke Hunde sind an heißen Sommertagen in der kühlen Wohnung, im kühlen Haus oder im schattigen Garten besser aufgehoben ."
PassantInnen, die einen Hund entdecken, der in einem in der Sonne geparkten PKW eingesperrt ist, werden gebeten, unverzüglich die Polizei zu verständigen.
Am 29.04.2006 fand in Henglarn und Bad Wünnenberg die Mitgliederversammlung 2006 des VdFEB statt. Die MV war geprägt von einer sachlich und konstruktiv geführten Diskussion rund um unsere Bulldogs. Seit der a.o. MV Oktober 2005 hat sich der Verein gefestigt und gestärkt.
Große Erleichterung war bei allen zu spüren, dass man sich wieder - unbelastet von Führungsanspruch und Störaktionen der Continental-Bulldog-Aktivisten - als " Freundeskreis Englischer Bulldogs " unseren Englischen widmen und auch wie ein Freundeskreis offen und tolerant miteinander umgehen kann.
Es wurden auch programmatische Diskussionen geführt und Beschlüsse gefasst, die unsere Lobbyarbeit für einen gesunden, charakterstarken English Bulldog stärken werden. Mehr als 20 Mitglieder und Gäste erfreuten sich an der freundschaftlichen Atmosphäre, der herrlichen Wanderung mit unseren Bulldogs, dem gemütlichen Beisammensein im "Jagdhaus" und den interessanten wie spannenden Ausführungen von Tierarzt Peter Söhl.
Mehr demnächst in der neuen Ausgabe unserer Mitgliederzeitung "English Bulldog Info" und unter "Bulldog Bilder".
Hamburger Landgericht: Forenbetreiber sind für Beiträge haftbar.
Mitte April legt das Gericht nun die schriftliche Urteilsbegründung vor. Aus ihr geht hervor, dass Forenbetreiber für Inhalte/Postings in ihrem Forum auch dann voll umfänglich haften, wenn sie von dem Beitrag (noch) keine Kenntnis hatten.
Abmahnungen, Schadensersatz-, Schmerzensgeldforderung z.B. nach persönlichen Beleidigungen sind statthaft.
Was hat das nun mit unseren Bulldoggen zu tun?
Leider gibt es auch vermeindliche Bulldog-Freunde, die als Betreiber oder User von Foren selbst vor persönlichen Diffamierungen nicht zurückschrecken - von einem dem Bulldog angemessenen Stil wollen wir garnicht reden (Gentlemen;-). Es gibt "Beschöniger", die die objektiv vorhandenen gesundheitlichen Probleme der Rasse aus geschäftlichen Interessen zu beschönigen versuchen. Die zahlreichen praktischen und wissenschaftlich begründeten Hinweise werden weitgehend verharmlost, ignoriert oder als "Nestbeschmutzung" diffamiert, nicht selten verbunden auch mit üblen persönlichen Diffamierungen; wie wir es zuletzt auch hier beim Vorgehen von manchen ACEB-Funtionären und -Mitgliedern dokumentiert hatten. Der besonders unschöne Teil der Szene sind Leute, die in Foren und Gästebüchern ihre virtuelle Sozialisierung suchen. Für sie ist der Bulldog lediglich das Vehikel ihrer Selbstdarstellung oder Selbstinszinierungsversuche. Mit etwas Lebenserfahrung lassen sich solche Leute leicht erkennen. Zu den bulldog-relevanten Themen haben sie in der Sache eh nichts beizutragen.
Das Hamburger Landgericht hat nun solche Leute auch rechtlich etwas deutlicher in die Schranken gewiesen.
Seit Anfang 2006 hat sich folgende Regelung geändert: In Anpassung an EU-Recht gilt auch für Deutschland seit Anfang 2006 eine Tollwut-Impfung rechtlich so lange, wie der Hersteller des jeweiligen Impfstoffes - auf dem Beipackzettel - die medizinische Wirksamkeit bescheinigt.
Das Heisst, dass die Notwendigkeit jährlicher Tollwut-Impfungen entfällt!
Wertvolle Hintergünde und Informationen zum Thema Impfungen finden wir auch auf einer extra eingerichteten Website von Monika Peichl und Prof.Dr. Leo Peichl unter http://www.haustierimpfungen.de
Impressionen von der größten Hundeausstellung der Welt
Crufts 2006 : Zoom on England’s symbolic dog http://www.aniwa.com/en/general/Grand_Public/document/102105/122187/index.htm
Mehr als 200 Bulldogs, eine Bildergalerie gibt einen interessanten Überblick: http://www.aniwa.com/en/general/Grand_Public/document/102105/122186/mode_frame/index.htm
Krankheit beim Tier kann Mangel sein, Gewährleistungsrecht gilt auch für Kauf beim Züchter
Haustier-Halter haben gegenüber dem Verkäufer Ansprüche, wenn ihr Schützling schon kurz nach dem Kauf krank wird. Die zwei Jahre lange Gewährleistung, die das Bürgerliche Recht Käufern einräumt, gelte auch beim Kauf von Tieren bei einem "Unternehmer" wie Fachhändler oder Hobbyzüchter. Das erklärt die Verbraucherzentrale.
Für kynologische, medizinische und züchterische Belange wird der VdFEB - als die Interessenvertretung der HALTER und FANs von Englischen Bulldoggen - nach und nach fachliche Beiräte gewinnen, die unseren Weg zum gesunden Englischen Bulldog unterstützen wollen.
Wir freuen uns den Tierarzt Peter Söhl , Leiter der gleichnamigen Tierklinik bei Paderborn, als ersten medizinischen Beirat begrüssen zu dürfen !
Peter hat langjährige Erfahrungen mit Englischen Bulldoggen.
Er ist ein ausserordentlich erfahrener Chirurg und hat auch bei scheinbar hoffnungslosen Fällen geholfen. Auch den Mitgliedertreffen des VdFEB stand er regelmäßig mit fachkundigem Rat (und seiner guten Laune :-) zur Seite.
" Darf ich mit meinem Hund noch am See spazieren gehen?
Natürlich – wenn Sie das Tier anleinen. „Schließlich weiß man nie, ob das Tier im Gebüsch auf einen verendeten Vogel stößt“, betont Kerstin Borchers. Ein Kontakt mit verendeten Vögeln sollte in jedem Fall vermieden werde – auch, wenn es bislang noch keine Hinweise darauf gibt, dass H5N1 auf Hunde übertragbar ist."
Untenstehende Meldung vom 08.02.2006 zu einer öffentlich geführten Diskussion auf der Website des ACEB (Allgemeiner Club für Englische Bulldogs, der Zuchtverband im VDH) - nachzulesen dort unter "Bulldog Blog" - hatten wir auf Hinweis von "reaver86" veröffentlicht.
Das hat beim ACEB zu aufgeregten Diskussionen verbunden mit Drohungen u.a. mit Rechtsanwälten gegenüber Bulldogge.de geführt. Jeder Leser mag sich selbst ein Urteil bilden zu der im ACEB-Forum öffentlich geführten "Diskussion" und sich persönlich dabei auch die Frage stellen, ob er von diesen Leuten einen English Bulldog kaufen würde:
p.s. Wir hatten auf die durch ein höchstrichterliches Urteil des BGH von 2003 abgedeckte Vorgehensweise von Bulldogge.de hingewiesen, worauf dem ACEB-Administrator nur einfällt: "... man macht sich unverschämterweise des Trafficklaus strafbar und weist dann auch noch frecherweise auf ein BGH Urteil hin." - Nun, es ist keine Frechheit, es ist geltendes Recht! - was für ein Storch, Mann!
Wieder eine Meldung über gesundheitsschädliches Hundefutter!
Laut CNN sollen die auch in Deutschland erhältlichen Snacks "Greenies" gesundheitsschädlich sein und bisher bei mindestens 13 Hunden zum Tod geführt haben.
Andreas Riedel , vielen bekannt durch seine regelmäßigen Bulldoggen-Treffen in Nordrhein-Westfalen, nimmt persönlich Stellung zum Umgang mit Kritik und dem Thema Gesundheit des Englischen Bulldogs: Krieg der Welten-1.pdf
EU-Kommission legt Aktionsplan für den Schutz und das Wohlbefinden von Tieren vor.
Bereits 2003 hatte der Bundesrat in einer Entschließung die Bundesregierung aufgefordert , "dass eine Weiterentwicklung der Rechtssetzung im Zusammenhang mit dem Verbot der Qualzucht gemäß § 11b des Tierschutzgesetzes dringend erforderlich sei" und bald praktisch durchgegriffen werden müsse. ( Drucksache 36/03)
Im Dezember 2005 verabschiedete die Schweiz ein entsprechendes Gesetz (siehe Meldung unten).
Aktuell legte nun die EU-Kommission einen Aktionsplan vor und fordert die nationalen Regierungen zum zügigen Handeln auf (Bundesrat, Drucksache 96/06).
Auf die Frage nach der Gesundheit mancher Bulldogs, die auf den Ausstellungen von ACEB/VDH gezeigt werden antwortet Gisela Klan, Offizielle des ACEB für die Welpenvermittlung:
"Na welche Ausstellungen haben Sie denn besucht wo ein English Bulldog Probleme hatte? In den letzen Jahren war kein Bulldog auffällig geworden. Wenn man natürlich die Bulldogs im Ausland kauft, ist es schon möglich daß der Bulldog auffällig werden könnte. Wie können Sie einen Richter kritisieren ?"
(30.01.2006, gesehen auf der Homepage des ACEB, deren "Blog" wir aufgrund einer Bitte des besorgten Fragestellers dann anschauen mussten)
Bei so einem Umgang mit der berechtigten Sorge um die Gesundheit in der Englischen Bulldog Zucht sollte man auf DIESE Welpenvermittlung verzichten - im Interesse der Hunde, aber auch im eigenen Interesse.
Wir hatten hier einen Link auf ein vom ACEB veröffentlichtes Bild eines Deckrüden gesetzt. Es spricht für sich, wenn die Veröffentlichung von Bildern seiner Deckrüden dem ACEB wohl peinlich ist.
Das Bild wurde im übrigen nicht "geklaut"!
Eine solche Verlinkung ist auch rechtlich gedeckt und einwandfrei (BGH 96/2003).
* Kommentar zu diesem Bild wurde als Entgegenkommen an den Züchter ohne Anerkennung einer Rechtsschuld entfernt, nachdem dieser mit Rechtsmitteln drohte.
Jeder kann sich ja selbst ein "Bild" zu den Hunden wie auch zum Rechts- und Demokratieverständnis dieser Leute machen.
Chris Jung, Webmaster
p.s.: aktuelle URL: http://aceb.de/Deckrueden.html, hier z.B. Öhkömönkijän Little Tiger; die Halterin, Frau Gehrt, schreibt selbst von ihm, er sei zart und klein und "pinkele wie ein Mädchen".
Bericht in der "Bild-Zeitung" mit der Schlagzeile "Bulldogge verbeisst sich in Mädchen"
Wie die English Bulldog -Fans schon vermuten handelte es sich hier NICHT um eine Englische Bulldogge sondern laut "Sächsische Zeitung" um einen American Bulldog - unangeleint von einem 17jährigen Mädchen ausgeführt....
Am 16.12.2005 hat die Bundesversammlung der Schweiz ein neues Tierschutzgesetz verabschiedet. Hier heisst es u.a.
"Art. 10 Züchten und Erzeugen von Tieren ...
2 Der Bundesrat erlässt Vorschriften über das Züchten und Erzeugen von Tieren und bestimmt die Kriterien zur Beurteilung der Zulässigkeit von Zuchtzielen und Reproduktionsmethoden; dabei berücksichtigt er die Würde des Tieres. Er kann die Zucht,das Erzeugen und das Halten von Tieren mit bestimmten Merkmalen, insbesondere Abnormitäten in Körperbau und Verhalten, verbieten. "
Aktuell 2 Warnungen zum Theme Hunde-Gesundheit (Danke Stu!):
10.01.2006
Gefährliche Leckerbissen in den Lokalen
Wirte müssen nicht haften, wenn Hunde in Restaurants ausgelegte giftige Köder fressen. Sie müssen ihre Gäste nicht einmal vorwarnen.
Hundebesitzer müssen in Restaurants stets damit rechnen, dass giftige Köder im Lokal ausgelegt sein könnten. Der Wirt muss darauf auch nicht aufmerksam machen. ...
Warnung vor giftigem Hundefutter: Diamond Pet Food Rückruf wegen giftigstem Aflatoxin! Über 100 Hunde sind daran gestorben (Stand 6-1-2006).
Folgende Hundefuttersorten auf KEINEM Fall euren Tieren geben :
Diamond Low Fat Dog Food Diamond Hi-Energy Dog Food Diamond Maintenance Dog Food Diamond Performance Dog Food Diamond Premium Adult Dog Food Diamond Puppy Food Diamond Maintenance Cat Food Diamond Professional Cat Food Country Value Puppy Country Value Adult Dog Country Value High Energy Dog Country Value Adult Cat Food Professional Chicken & Rice Senior Dog Food Professional Reduced Fat Chicken & Rice Dog Food Professional Adult Dog Food Professional Large-Breed Puppy Food Professional Puppy Food Professional Reduced Fat Cat Food Professional Adult Cat Food